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31.01.2012

Automotive Center Südwestfalen genehmigt

Das ACS wird in Attendorn entstehen und ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobiler Leichtbau und vereint dazu alle wesentlichen Akteure Südwestfalens. Im Rahmen der Regionale 2013 für Südwestfalen wurde das ACS als Förderprojekt federführend von den Hochschulen eingebracht. Die FH Südwestfalen stellt gemeinsam mit der Universität Siegen das wissenschaftliche Know-how zur Verfügung. Das finanzielle Gesamtvolumen beträgt 18,6 Mio. Euro. Die Differenz zu der von Land genehmigten Summe ist der Eigenanteil.

Infos: www.automotive-sw.de

Warum ein solches vernetztes Zentrum? Die Automobilzulieferindustrie (mit einem Schwerpunkt in Südwestfalen) steht vor tiefgreifenden Veränderungen, denn die Fahrzeughersteller verschieben zunehmend die Risiken neuer Entwicklungen auf die Zulieferunternehmen. Das ACS soll wegweisender Strategiegeber und Entwickler in Bezug auf Konzepte, Entwicklung und wirtschaftliche Fertigung im Kontext des automobilen Leichtbaus werden. Arndt G. Kirchhoff, Aufsichtsratsvorsitzender der ACS GmbH: "Die noch engere Vernetzung zwischen Industrie und Hochschulen ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit in der anwendungsnah Produkte für die nächste Fahrzeuggeneration entwickelt werden, um die Arbeitsplätze in unserer Region auch in Zukunft zu sichern."

Die enge Abstimmung der Arbeitsinhalte des Automotive Centers Südwestfalen (ACS) erfolgte seit 2009 zwischen der Fachhochschule Südwestfalen, der Universität Siegen und den Automobilzulieferern der Region. Hierzu wurden Studien beauftragt, Workshops und Besprechungen mit Firmen der Region und auch mit Automobilherstellern zur Bedarfsanalyse durchgeführt.

Prof. Helmut Schulte, Geschäftsführer des ACS: "Das ACS bündelt die Ressourcen und Kompetenzen von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Konzentration ermöglicht eine schlagkräftige Institution, die entscheidend zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Mobilität beitragen wird."
An dieser Innovationsplattform sind neben der Fachhochschule Südwestfalen die Universität Siegen, der Kreis Olpe, die Stadt Attendorn, VIA Consult, Kirchhoff Automotive, LEWA Attendorn, GEDIA, EJOT, C. D. Wälzholz, FARA Verwaltungs-GmbH und 75 in einem Trägerverein vereinte Unternehmen beteiligt. Es werden damit alle wesentlichen Beteiligten unter einem Dach vereint, um gemeinsam die Entwicklung in diesem für die Region, aber auch insgesamt für Deutschland wichtigen und innovativen Bereich effizienter als bisher voranzubringen.

Prof. Dr.-Ing. Erwin Schwab, Vizepräsident Forschung/Technologietransfer der Fachhochschule Südwestfalen, hat dieses Projekt von Anfang an mit großem Engagement in der Region vorangetrieben und freut sich außerordentlich, dass jetzt der Bewilligungsbescheid über 14,88 Mio. Euro Fördermittel von NRW und der EU von Minister Voigtsberger übergeben wurde. "Ich werte dies als den größten persönlichen Erfolg meiner Tätigkeit seit 2004 im Rektorat und Präsidium der Fachhochschule Südwestfalen", so Prof. Schwab. "In Attendorn entsteht jetzt ein Zentrum für wirtschaftlichen Leichtbau für Karosserie und Fahrwerk, das eine herausragende Ausstattung auf 3000 qm Hallenfläche und 1060 qm Bürofläche erhält."