14.02.2012
MAV und DGB: Gemeinsam gegen Rechts
Der gemeinsame Aufruf an die Beschäftigten empfiehlt, am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12.00 Uhr für eine Minute in der Arbeit innezuhalten. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt. „Mit einer Schweigeminute wollen wir der Opfer rechtsextremistischer Gewalttaten gedenken und ihren Familien und Freunden unser Mitgefühl ausdrücken. Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft insgesamt“, erklärt Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW. „Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist eine zentrale Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte. Gewerkschaften und Arbeitgeber stehen gemeinsam in der Pflicht, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus
entschieden vorzugehen.“
„Die Arbeitswelt in den Betrieben ist ein Bereich, in dem Menschen ungeachtet ihrer Herkunft und ihrer Religion kollegial zusammenarbeiten. Damit sind Unternehmen ein Ort für gegenseitigen Respekt und gesellschaftliche Integration“, sagt der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen, Horst-Werner Maier-Hunke. „Für die Unternehmer in Nordrhein-Westfalen ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit, sich gemeinsam mit ihren Beschäftigten für ein respektvolles, tolerantes und friedliches Miteinander stark zu machen, in dem Extremismus jeglicher Ausprägung keine Chance haben darf.“



