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08.12.2011

MAV prämiert erfolgreiche Mathematik-Olympioniken

Märkischer Arbeitgeberverband prämiert
47 erfolgreiche Mathematik-Olympioniken

Zum 11. Mal haben Hagener Gymnasiasten mal wieder unter Beweis gestellt, dass sie kreative und gewitzte Rechner sind. 47 Mathe-Asse wurden für besondere Leistungen in der Hagener Stadtrunde der Mathematik-Olympiade mit Preisen ausgezeichnet.

Teilgenommen haben insgesamt 69 Schülerinnen und Schüler der Hildegardis-Schule, des Albrecht-Dürer-Gymnasiums, des Christian-Rohlfs-Gymnasiums, des Ricarda Huch Gymnasiums, des Gymnasiums Garenfeld und des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Erstmals in diesem Jahr war auch das Fichte-Gymnasium dabei.

Der Großteil der Teilnehmer besucht die Hildegardis-Schule. Diese überdurch-schnittlichen Leistungen der Hildegardis-Schüler sind das Ergebnis des besonderen Engagements dieser Schule. Denn sie ist eine MINT-EC-Schule. MINT-EC bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik Excellence Center. Insgesamt gibt es 147 MINT-Schulen in der Bundesrepublik. Auch das Fichte-Gymnasium darf sich MINT-EC-Schule nennen.

Nur durch ein strenges Auswahlverfahren wird eine Schule in diesen Kreis der MINT-EC aufgenommen. Eine MINT-EC Schule ist also ein mathematisch-naturwissenschaftliches Leistungszentrum, das in Mathematik und mindestens einer Naturwissenschaft ein Unterrichtsniveau vorweist, das weit über dem Durchschnitt liegt.

Bei der Mathematik-Olympiade gelten andere Bedingungen als üblicherweise im Klassenzimmer. „Neben dem mathematischen Wissen und dem logischen Denkvermögen ist hier der Spaß an der Sache wichtig. Die Aufgabenstellungen sind - anders als in den Mathematik-Schulbüchern - sehr praxisorientiert. Der Weg, der zum Ergebnis führt, ist entscheidender als das korrekte Ergebnis“, erklärt Maria Tipp, Mathematiklehrerin der Hildegardis-Schule und Regionalkoordinatorin der Hagener Mathematik-Olympiade.

Um die Aufgaben im Wettbewerb lösen zu können, brauchen die Schülerinnen und Schüler neben dem logischen Denkvermögen auch sprachliche Kompetenz. Dazu kommen noch Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Eigenschaften, ohne die es im späteren Berufsleben eben auch nicht gehen wird. „Gerade diese Kenntnisse und Fähigkeiten sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Metall- und Elektro-Industrie mitbringen. Das gilt insbesondere für die zukünftigen Ingenieure. Denn der Nachwuchsmangel ist besonders stark bei den Ingenieuren“, so Werner Sülberg, Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes, der den Siegern einen vom Verband gestifteten Büchergutschein überreichte.

Drei SchülerInnen haben es sogar bis in die Landesrunde geschafft: Jan Feider (Christian-Rohlfs-Gymnasium), Anne Brandenburg und Andrei Sterin (Theodor-Heuss-Gymnasium).

Der Regionalkoordinatorin liegt noch eines am Herzen: „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich in Zukunft auch andere Schulformen an dem Wettbewerb beteiligen würden. Die Mathe-Olympiade ist eine gute Möglichkeit, begabte Kinder zu fördern und das Interesse weiterer Kinder an diesem Fach zu wecken.“