

Die Fachhochschule Südwestfalen ist gerüstet für das Jahr 2013, in dem der doppelte Abiturjahrgang aus den Gymnasien verabschiedet wird. In den letzten zehn Jahren hat sich die Studentenzahl nahezu verdoppelt.8740 Studierende werden zur Zeit an den vier Standorten Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest gezählt. Im Durchschnitt der letzten Jahre übertraf die Fachhochschule ihre vom Land vorgegebenen Studenten-Planzahlen im Schnitt um 17 Prozent. Bis 2015 erhält die FH 85 Millionen Euro, um ihre personellen und räumlichen Kapazitäten auszubuauen.
Erwartet werden jährlich zwischen 2.100 und 2.600 Erstsemester bis 2015. Um den Wünschen und Interessen der Studierenden und dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden, will die Hochschule ihr Angebot erweitern. Neu konzipierte Studiengänge sind Frühpädagogik, technische Redaktion und Projektmanagement, Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationssystem.
Die Studierenden aus dem Doppeljahrgang müssen nicht befürchten, überfüllte Hörsäle ertragen zu müssen. Am Standort Iserlohn hat der Umzug der Hochschul-Verwaltung an die Baarstraße Platz geschaffen. Weitere Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sind nicht auszuschließen. Wichtiger für die FH ist der gezielte Personalaufbau: Ende des Jahres werden bereits 239 zusätzliche Kräfte eingestellt. Am Standort Iserlohn werden 35 Neue sein, darunter 12 Professoren.
Die Förderung der Fachhochschule Südwestfalen ist ein zentrales Anliegen der heimischen Arbeitgeber. So haben die südwestfälischen Arbeitgeberverbände Arnsberg, Lüdenscheid und der Märkische Arbeitgeberverband im Frühjahr 2008 am Standort Soest der Fachhochschule Südwestfalen drei halbe Stiftungsprofessuren eingerichtet. Eine weitere Stiftungsprofessur folgte im Mai 2008 für den neuen Bachelor-Studiengang Kunststoff-Technik, der zum Wintersemester 2008/09 in Kooperation mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid gestartet ist. Die letzte gute Nachricht gab es im November des Jahres: Die Fachhochschule Südwestfalen erhält den neuen Standort Kunststofftechnik in Lüdenscheid. |
Prof. Dr. Claus Schuster zur Entscheidung des Landeskabinetts für einen weiteren Standort in der Region zum Ausdruck: „Damit werden wir in die Lage versetzt, auch im südlichen Teil von Südwestfalen ein attraktives Studienangebot anzubieten.“ Das Konzept der FH habe bewiesen, dass der eingeschlagene Weg der richtige sein. Es gebe in Nordrhein-Westfalen keinen anderen Hochschulverbund, der so erfolgreich eine weitläufige Region bediene. |
Gerade die Fachhochschulen sind der ideale Partner vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen: zum einen als Nachwuchsschmiede für praxisnah ausgebildete Fachkräfte und zum anderen als Partner bei der Lösung anwendungsorientierter Forschungsfragen. |