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Elternratgeber zur Berufsorientierung

30.11.2012

Märkischer Arbeitgeberverband zeichnet Mathe-Experten aus

Teilgenommen haben insgesamt 63 Schülerinnen und Schüler der Hildegardis-Schule, des Albrecht-Dürer-Gymnasiums, des Christian-Rohlfs-Gymnasiums, des Ricarda Huch Gymnasiums, des Gymnasiums Garenfeld und des Theodor-Heuss-Gymnasiums und des Fichte-Gymnasiums.

Der Großteil der Teilnehmer besucht die Hildegardis-Schule. Diese überdurchschnittlichen Leistungen der Hildegardis-Schüler sind das Ergebnis des besonderen Engagements dieser Schule. Denn sie ist eine MINT-EC-Schule. MINT-EC bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik Excellence Center. Insgesamt gibt es 165 MINT-Schulen in der Bundesrepublik. Auch das Fichte-Gymnasium darf sich MINT-EC-Schule nennen.

Nur durch ein strenges Auswahlverfahren wird eine Schule in diesen Kreis der MINT-EC aufgenommen. Eine MINT-EC Schule ist also ein mathematisch-naturwissenschaftliches Leistungszentrum, das in Mathematik und mindestens einer Naturwissenschaft ein Unterrichtsniveau vorweist, das weit über dem Durchschnitt liegt.

Bei der Mathematik-Olympiade gelten andere Bedingungen als üblicherweise im Klassenzimmer. Neben dem mathematischen Wissen und dem logischen Denkvermögen ist hier der Spaß an der Sache wichtig. Die Aufgabenstellungen sind - anders als in den Mathematik-Schulbüchern - sehr praxisorientiert. Der Weg, der zum Ergebnis führt, ist entscheidender als das korrekte Ergebnis.

Um die Aufgaben im Wettbewerb lösen zu können, brauchen die Schülerinnen und Schüler neben dem logischen Denkvermögen auch sprachliche Kompetenz. Dazu kommen noch Schlüsselqualifikationen wie Kreativität, Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Eigenschaften, ohne die es im späteren Berufsleben eben auch nicht gehen wird. Gerade diese Kenntnisse und Fähigkeiten sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Metall- und Elektro-Industrie mitbringen. Das gilt insbesondere für die zukünftigen Ingenieure. Denn der Nachwuchsmangel ist besonders stark bei den Ingenieuren., Der Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes, Werner Sülberg, überreichte den Siegern einen vom Verband gestifteten Büchergutschein.

Drei SchülerInnen haben es sogar bis in die Landesrunde geschafft: Jannis Kaufmann (Gymnasium Garenfeld), Felix Gieseler (Hildegardis) und Frederik Grobe (Albrecht-Dürer-Gymnasium).