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28.02.2013

Forderungs-Empfehlung der IG Metall „viel zu hoch“

Die Tarifrunde 2013 müsse vor allem für verlässliche und faire Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sorgen, betonte der MAV-Vorsitzende. Die Zeiten seien nach wie vor unruhig. Die europäische Wirtschaftskrise sei längst nicht überwunden. Immer kürzere Konjunkturzyklen und immer heftigere Ausschläge führten zu einer extrem unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation in den Unternehmen. Dem müsse die Tarifpolitik Rechnung tragen und dürfe die Betriebe nicht überlasten. „Obwohl die IG Metall die Heterogenität in unserer Branche ausdrücklich anerkennt, überfordert sie mit einer so hohen Forderung unsere Unternehmen“, erklärte Maier-Hunke.

Die Betriebe hätten in der Krise 2008 mit einer beschäftigungsfreundlichen Personalpolitik und mit dem Abschluss 2012 – mit 4,3 Prozent das höchste Plus seit 20 Jahren – die Binnenkaufkraft enorm erhöht. Zudem habe die M+E-Industrie im Verbandsgebiet in den letzten drei Jahren viele neue Arbeitsplätze geschaffen. „Alles zusammengenommen haben die Unternehmen in den letzten Jahren einen gewaltigen Kraftakt hingelegt“, sagte Maier-Hunke. Angesichts der erheblichen Bremsspuren auf den internationalen Märkten sei es jetzt an der Zeit für eine spürbare Verschnaufpause bei der Lohnentwicklung.