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20.05.2014

Dritter Platz für Schülerteam aus Altena

Das Burggymnasium in Altena war unter den drei Bestplatzierten beim NRW-Junior-Wettbewerb 2014. Die Firmengründer von Braid Style designen individuelle Taschen aus Zeitungspapier, IndiBags genannt.

Zehn Schülerfirmen aus NRW hatten es mit spektakulären Geschäftsideen bis ins Finale des Schülerfirmen-Wettbewerbs JUNIOR geschafft. Jede Schülergruppe gestaltete kreativ einen Stand und stellte professionell in einer fünfminütigen Präsentation  das von ihr gegründete Unternehmen, seine Produkte, die Abteilungen und wirtschaftlichen Erfolge vor. Die Schülerinnen und Schüler investierten zahlreiche Arbeitsstunden in ihre Projekte. Die Anspannung war an diesem Tag im Hotel MutterHaus in Düsseldorf enorm hoch, doch die jungen Leute zeigten gutes Durchhaltevermögen und gaben bis zum Schluss ihr Bestes, auch wenn die Enttäuschung groß war, nicht unter den besten drei Plätzen zu sein. Doch eine Schülergruppe aus unserem Verbandsgebiet hat es unter die besten drei geschafft:  Die Firmengründer von Braid Style vom Burggymnasium in Altena designen individuelle Taschen aus Zeitungspapier, IndiBags genannt. Die Schüler belegen seit der 8. Klasse zusammen einen Wirtschaftskurs. Während der 9. Klasse läuft das JUNIOR-Projekt über ein Jahr. Durch Mund zu Mund-Propaganda wurden die Taschen immer beliebter, die Käufer immer zahlreicher. Die Produktion einer Tasche nimmt etwa zehn Stunden in Anspruch, was auch die Jury besonders beeindruckte.
Die Oberfläche der Taschen fühlt sich wider Erwarten nicht etwa rau wie eine Zeitung an, sondern glatt und ist wasserabweisend. Braid Style teilte sich den 3. Platz mit VATABO von der Gesamtschule Bergheim.  Die Schülerinnen des Mädchengymnasiums aus Essen-Borbeck mit farb-E schafften es auf den zweiten Platz und die Schülerfirma Rheinlife des Max-Planck-Gymnasiums ist das beste JUNIOR-Unternehmen 2014 aus NRW.

Und noch eine Schülergruppe aus dem Verbandsgebiet des MAV beeindruckte durch ihre kreative Firmenidee: Schirmchenfieber des Märkischen Gymnasiums Schwelm. Die Jugendlichen kreieren und stellen sehr erfolgreich Lampen und Lampenschirme mit Serviettentechnik her. „Wir verkaufen durchschnittlich elf Lampen im Monat“, sagt Lea und Marvin fügt hinzu: „Wir vertreiben unsere Lampen mittlerweile bis nach Irland.“ Zukünftig überlegen die Schüler auch Deckenlampen zu fertigen. Doch an diesem Tag gab es eigentlich nur Gewinner, denn die Jugendlichen konnten während ihres einjährigen Projektes eine Menge über wirtschaftliche Zusammenhänge und Teamarbeit lernen, außerdem macht sich die Teilnahme gut bei Bewerbungen im Lebenslauf und auch der Spaß kam nie zu kurz bei den Nachwachsunternehmern.