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06.08.2014

MAV ist Partner im Projekt zur Fachkräftesicherung

Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Personalsituation bekommen die Unternehmen im Märkischen Südwestfalen immer deutlicher zu spüren. Ausgeschriebene Stellen sind zunehmend schwerer zu besetzen, weil Bewerberinnen und Bewerber fehlen. Im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Landes NRW startet nun ein neues Projekt, das den Schwerpunkt auf die Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Metall- und Kunststoffbranche in der Märkischen Region legt. Unter Federführung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) hat sich ein Projektkonsortium aus agentur mark, Arbeitgeberverband für die Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid e.V., Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH, Kunststoffinstitut Lüdenscheid, Märkischem Arbeitgeberverband und der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH gebildet, das diese Aufgabe gemeinsam angehen will. Zum Auftakt des Projektes trafen sich die Verantwortlichen in der SIHK.

In den nächsten Wochen wollen die Partner Strategien und Werkzeuge entwickeln, um die Unternehmen der Region bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Zum einen geht es natürlich darum, durch Nachwuchswerbung und die Identifizierung neuer Zielgruppen, wie z.B. Studienabbrecher, neue Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Zum anderen wird das Augenmerk aber auch auf die im Betrieb Beschäftigten gelegt. Denn in den Unternehmen schlummern vielfach noch unerkannte Potenziale. Sei es, dass An- und Ungelernte durch gezielte Qualifizierungen zu Fachkräften entwickelt werden können, oder dass ältere Beschäftigte durch ausgewählte Strategien länger im Unternehmen verbleiben können. Ein anderes wichtiges Thema ist die langfristige Sicherung des Wissens von ausscheidenden Mitarbeiter/-innen für die Unternehmen. Das Projekt wird im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW durch Ziel2.NRW, das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert.