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22.09.2014

1. Spatenstich für den neuen MAV-Ausbildungsstandort Letmathe

Der Vorsitzende des Märkischen Arbeitgeberverbandes (MAV) Horst-Werner Maier-Hunke, MAV-Geschäftsführer Werner Sülberg und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens nahmen den feierlichen Akt des 1. Spatenstiches für den Neubau des Ausbildungszentrums der verbandseigenen Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne in Letmathe in die Hand. Auf dem ehemaligen Grund und Boden des alten Ringlok-Schuppens am Letmather Bahnhof wird der MAV als alleiniger Träger der Gesellschaft in den nächsten neun Monaten einen Gebäudekomplex errichten, der Platz für insgesamt 109 Auszubildende im ersten Lehrjahr bietet. Nach intensiven Verhandlungen hatten der MAV und die Stadt Iserlohn im Mai dieses Jahres den Kaufvertrag unterzeichnet.

„Mit dem Neubau wollen wir das bestehende Angebot für eine überbetriebliche Ausbildung in der Märkischen Region erhalten und so zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses beitragen“, sagte Maier-Hunke. „Der MAV schafft hier am Standort Genna einen attraktiven Ausbildungsort, wo Lernen Freude macht. 4 Millionen Euro sind ein gute Investition in die Zukunft der Metall- und Elektroberufe“, sagte Bürgermeister Ahrens - sichtlich erfreut dankte er dem MAV für sein Engagement.

Da am alten Standort Altena bald umfangreiche Sanierungen nötig gewesen wären und die Zahl der Auszubildenden aus Altena sinkt, entschied sich der MAV für die Verlagerung des Ausbildungsstandortes nach Letmathe. Der neue Standort mit seiner Nähe zum Letmather Bahnhof ist darüber hinaus für junge Leute aus Altena und Umgebung gut erreichbar. Der Rohbau soll bereits zum Winter fertig gestellt werden. Geplant sind ein langgestreckter eingeschossiger Trakt sowie ein angeschlossenes dreigeschossiges Gebäude auf dem über 7.000 Quadratmeter großen Grundstück. Auf einer Grundfläche von 3.600 Quadratmetern entstehen im Erdgeschoss großzügige Werkstattbereiche für die Metallausbildung. Der Elektrobereich wird im zweiten Stock untergebracht. Dazu kommen Schulungs- und Büroräume, Umkleiden und Sanitärbereiche. Der Knüller ist der Pausen- und  Aufenthaltsraum mit Dachterrasse in der obersten Etage. Zwei 30 Meter lange Opalglas-farbige Lichtbänder im Hallenbereich sorgen für brillantes Tageslicht im Gebäude. „Wir wollen eine optimale Atmosphäre für die jungen Leute zum Lernen schaffen“, sagte Architekt Gunter Neubacher. Der Bürogebäudeteil besteht aus hoch wärmedämmendem Ziegelmauerwerk, welches mitverantwortlich ist für 30 Prozent weniger Energieverbrauch als es die Energiesparverordnung vorsieht. Der Ausbildungsbereich wird aus einer Stahlkonstruktion bestehen.

Die alten Lehrwerkstätten in Altena und Letmathe werden mit dem Umzug aufgelöst, Maschinenpark und Ausbilder am neuen Standort zusammengeführt. Die Investitionssumme beträgt insgesamt rd. 4 Millionen Euro inklusive der Kosten für den Erwerb des Grundstücks.