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14.11.2014

MAV-Vorsitzender Horst-Werner Maier-Hunke: IG-Metall-Empfehlung überfordert heimische Unternehmen

Der Vorsitzende des Märkischen Arbeitgeberverbandes Horst-Werner Maier-Hunke hat jetzt die Forderungsempfehlung der Großen Tarifkommission der IG Metall NRW nach Einkommensverbesserungen von 5 bis 5,5 Prozent als unverträglich mit der wirtschaftlichen Entwicklung zurückgewiesen. Zusammen mit der Forderung nach tariflichen Regelungen zur Bildungs- und Altersteilzeit schnüre die Gewerkschaft für die Tarifrunde 2015 ein teures Gesamtpaket, dessen Umsetzung die heimischen M+E-Unternehmen überfordern würde. „Aufträge und Produktion sinken, die Lohnstückkosten steigen, unser Exportmotor stottert, die Aussichten für 2015 trüben sich erkennbar ein – da müssen wir in der Tarifpolitik vernünftig bleiben“, sagte Maier-Hunke wörtlich.

Eine auch nur annähernde Umsetzung der Forderung wäre eine schwere Beeinträchtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere einfache Tätigkeiten kämen in den Unternehmen schwer unter Druck. Die Tarifabschlüsse 2012 und 2013 hätten den Beschäftigten binnen zwei Jahren Zuwächse von 10 Prozent beschert. Im Durchschnitt entspreche dies einem Plus von 5.000 Euro im Geldbeutel eines jeden Beschäftigten der M+E-Industrie. Angesichts einer nur schwachen Preissteigerung sei damit netto viel zusätzliche Kaufkraft übrig geblieben. „Wir brauchen einen fairen Tarifvertrag für alle“, erklärte Maier-Hunke.