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18.12.2014

Lehrwerkstatt Mittel-Lenne: Ein Jahr nach Übernahme weiter auf Erfolgskurs

Ein Jahr nach der Übernahme der Lehrwerkstatt von Hoesch Hohenlimburg durch die Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne zeigten sich beide Seiten mehr als zufrieden. Das wurde gestern (17.12.2014) auf einem durch den Märkischen Arbeitgeberverband einberufenen Pressegespräch deutlich. So führte Christoph Willemsen, Jurist beim Märkischen Arbeitgeberverband und Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft, aus, dass aufgrund der demografischen Entwicklung und der stark sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten die Ausbildungsstätte Altena nicht mehr zukunftsfähig gewesen sei. Die Ausbildungsgesellschaft und ihr alleiniger Träger, der Märkische Arbeitgeberverband, hätten deshalb schon im Jahr 2012 einen Neubau in Letmathe ins Auge gefasst. Da bei der Umsetzung dieser Pläne in Letmathe eine Wettbewerbssituation mit der Lehrwerkstatt von Hoesch Hohenlimburg entstanden wäre, sei das gemeinsame Vorgehen die logische Konsequenz gewesen.

Das bestätigte auch Karl-Heinz Schäfer, Direktor für Personal und Soziales bei Hoesch Hohenlimburg, der nach einem Jahr der Kooperation ein sehr positives Fazit zog: „Die Zusammenführung der Lehrwerkstätten hat Vorteile für alle Beteiligten mit sich gebracht. Uns ist dadurch gelungen, das Angebot einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für Hoesch Hohenlimburg und unsere bisherigen Ausbildungskunden in der Region aufrecht zu erhalten und langfristig zu sichern. Durch die Einbringung der ausgeprägten Erfahrung unserer ehemaligen Ausbilder, die im Zuge der Kooperation zur Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne gewechselt sind, konnte darüber hinaus auch die personelle Kontinuität in der betriebsnahen Ausbildung sichergestellt werden. Die betrieblichen Bereiche bei Hoesch Hohenlimburg sowie unsere ehemaligen Ausbildungskunden haben die Übernahme deshalb im operativen Tagesgeschäft kaum gespürt. In Zusammenhang mit dem Wechsel unserer Mitarbeiter war es uns zudem wichtig, dass diese frühzeitig in den anstehenden Veränderungsprozess mit einbezogen wurden und sich von Hoesch Hohenlimburg als auch von Ihrem neuen Arbeitgeber, der Ausbildungsgesellschaft, fair behandelt fühlen. Das ist ganz offensichtlich der Fall.“

Zusammen mit Willemsen und Schäfer freut sich Andreas Weber, operativer Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne, auf die Fertigstellung des neuen Ausbildungszentrums, das zurzeit mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 4 Millionen Euro an der Gennaer Straße errichtet wird. Weber: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die neuen Gebäude pünktlich zum  Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2015 beziehen können.“  Die Organisation des Umzuges ist schon in Planung. Das alte Gebäude in Altena inklusive der Verwaltung wird laut Weber verwertet, nach Angaben von Schäfer würde das alte Hoesch-Gebäude, wenn es durch Hoesch Hohenlimburg nicht mehr genutzt würde, dem konzerneigen Liegenschaftswesen zur weiteren Vermarktung übereignet. Der neue Standort bietet für Weber nur Vorteile. Er verfügt über eine Nutzfläche von 3900 Quadratmetern und ist auch  aus Altena und Umgebung gut erreichbar. „Wichtig ist, dass sich die Schulungsbereiche in Letmathe alle auf einer Ebene befinden werden, so haben wir wie auch in Plettenberg den Vorteil der Durchgängigkeit“, sagt Weber. Insgesamt gibt es am Standort 26 Mitarbeiter, sieben wurden von Hoesch übernommen: „Rechnet man alle Erfahrungen altersmäßig zusammen, haben wir mit der Übernahme  584 Jahre Ausbildungskompetenz vereinigt.“

Foto (v.l.): Susanne Kollhorst (Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne), Josef Schulte (MAV), Karl-Heinz Schäfer (Direktor Personal- und Sozialwesen bei Hoesch-Hohenlimburg), Christoph Willemsen (Justiziar beim MAV) und Andreas Weber (Geschäftsführer Ausbildungsgesellschaft) beim Pressegespräch.