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27.01.2015

Metallarbeitgeber machen Angebot

Bereits bei der zweiten Verhandlung der Tarifrunde der Metall- und Elektro-Industrie legten heute die Arbeitgebervertreter der IG Metall ein Angebot vor. Es sieht eine dauerhafte Erhöhung der Entgelte um 2,2 Prozent ab dem 1. März 2015 bei einer Laufzeit von 12 Monaten vor sowie attraktive Altersteilzeit-Regelungen für besonders belastete Beschäftigte. Darüber hinaus sollen an- und ungelernte Mitarbeiter intensiv in die Weiterbildung einbezogen werden. Werner Sülberg, Geschäftsführer des Märkischer Arbeitgeberverbandes, der direkt an den Verhandlungen beteiligt war, betonte: „Mit diesem Angebot bereits in der zweiten Verhandlungsrunde bekräftigen wir, dass wir eine rasche Einigung erzielen wollen. Unser Lösungsvorschlag ist angesichts der unsicheren Aussichten für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sehr fair und bietet einen spürbaren Zuwachs an Kaufkraft. Wir hoffen, dass die IG Metall konstruktiv mit unserem Angebot umgeht und auf Warnstreiks zum Ende der Friedenspflicht verzichtet.“ Zur Altersteizeit erklärte Sülberg: „Die Betriebe haben ein großes Interesse daran, ältere Beschäftigte zu halten. Ihr Wissen, ihr Können und ihre Erfahrung werden weiter gebraucht. Zugleich lassen die Fortschritte bei Technik und Ergonomie in der Arbeitswelt die Zahl der Mitarbeiter, die tatsächlich nicht mehr arbeiten können, zwangsläufig sinken. Die Arbeitgeber bieten deshalb an, erneut einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit abzuschließen, nach dem besonders belastete Arbeitnehmer ihren Anspruch auf Altersteilzeit behalten. Dieser Anspruch soll für maximal zwei Prozent einer Belegschaft gelten. Die Kosten für die Altersteilzeit werden in diesen Fällen künftig vom Arbeitgeber alleine getragen.“ Die Forderung der IG Metall nach einem Anspruch auf Bildungsteilzeit lehnt Sülberg als „am betrieblichen Bedarf vorbei und damit wirklichkeitsfremd“ ab. Das Engagement der M+E-Unternehmen in der betriebsnotwendigen Qualifizierung der Belegschaften sei mit durchschnittlich 1.000 Euro je Mitarbeiter und Jahr umfassend und reiche völlig aus. Werner Sülberg: „Für sinnvoll und zielführend halten wir vielmehr gemeinsame Bemühungen im Hinblick auf die Weiterbildung von an- und ungelernten Beschäftigten.“