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29.08.2018

Industrie im Trend (NRW), August 2018

I. Industrieproduktion
Die Industrieproduktion des Verarbeitenden Gewerbes sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfa-len sank im Juni gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent (saison- und arbeitstäglich bereinigt). Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 sank die Produktionsleistung im zwei-ten Quartal insgesamt um 1,4 Prozent.
Im Vorjahresvergleich sank die Produktions-leistung im Juni saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 Prozent. Das zweite Quar-tal 2018 liegt damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Erfreulich entwickelte sich insbesondere die Produktion der Hersteller von Investitions-gütern. Im Juni stieg deren Produktion um 6,3 Prozent, was zu einem Quartalsergebnis von Plus 4,6 Prozent führte.

II. Auftragseingänge
Im Vergleich zum Monat Mai stiegen die Aufträge im Juni um 6,5 Prozent. Die Bin-nennachfrage stieg um 8,1 Prozent, die Nachfrage aus dem Ausland um 5,0 Pro-zent.
Dieser Anstieg konnte das Quartalsergebnis aber nicht gänzlich retten. Gegenüber dem starken ersten Quartal sanken die Auftrags-eingänge im zweiten Quartal 2018 um 4,9 Prozent. Grund für den Rückgang zum Vor-quartal war insbesondere eine schwache Nachfrage aus dem Ausland (-6,6 Prozent).
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sanken die Aufträge im Juni um 0,5 Prozent. In der Quartalsbetrachtung war ein Zuwachs von 2,3 Prozent zu verzeichnen. Insbesondere die Binnennachfrage entwickelte sich mit ei-nem Nachfrageplus von 3,5 Prozent dyna-misch.
III. Auftragsbestand
Die Reichweite der Auftragsbestände im Verarbeitenden Gewerbe betrug im Juni 2018 4,8 Monate. Dies waren 9,0 Prozent mehr als im Juni 2017.

IV. Beschäftigte
Im Monat Juni 2018 waren in den Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie mit mehr als 50 Beschäftigten 1.087.295 Men-schen tätig. Das entspricht einem Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 22.873 Be-schäftigten oder 2,1 Prozent. 14.722 der neuen Stellen wurden in der hiesigen Metall- und Elektroindustrie geschaffen. Im Ver-gleich zum Vormonat waren in der nord-rhein-westfälischen Industrie 0,12 Prozent oder 1.281 Menschen mehr beschäftigt.