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28.09.2018

Industrie im Trend (NRW), September 2018

I. Industrieproduktion

Die Industrieproduktion des Verarbeitenden Gewerbes sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen stieg im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent (saison- und arbeitstäglich bereinigt). Von den großen Industriebranchen konnten insbesondere die Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit einem Plus von 3,3 Prozent zulegen. Auch die Herstellervon Metallerzeugnissen steigerten die Produktionsleistung um gute 2,8 Prozent. Etwas weniger stark entwickelte sich die Produktion der Nahrungsmittelhersteller mit einem Plus von 1,3 Prozent. Im Vorjahresvergleich sank die Produktionsleistung im Juli saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,2 Prozent. Beim Blick in die Branchen zeigt sich beinahe überall ein Rückgang der Produktionsleistung im Vorjahresvergleich.Die Hersteller chemischer Erzeugnisse mussten mit einem Rückgang von 4,3 Prozent deutliche Einbußen hinnehmen. Der Maschinenbau entwickelte sich entgegen dem Trend mit einem Plus von 3,6 Prozent positiv. Während der Produktionsindex für Vorleistungs- und Investitionsgüter rückläufig war, konnte für Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ein Anstieg verzeichnet werden.

II. Auftragseingänge

Im Vergleich zum Monat Juni sanken die Aufträge im Juli um 1,9 Prozent. Die Binnennachfrage sank um 2,6 Prozent, die Nachfrage aus dem Ausland um 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Aufträge im Juli um 5,7 Prozent. Dabei kamen aus dem Ausland 6,9 Prozent, aus dem Inland 4,3 Prozent mehr Aufträge.

III. Auftragsbestand

Die Reichweite der Auftragsbestände im Verarbeitenden Gewerbe betrug im Juli 2018 4,7 Monate. Dies waren 8,4 Prozent mehr als im Juli 2017. Weitere Einzelheiten lassen sich der Anlage in LARIS entnehmen.

IV. Beschäftigte

Im Monat Juli 2018 waren in den Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie mit mehr als 50 Beschäftigten 1.092.452 Menschen tätig. Das entspricht einem Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 24.328 Beschäftigten oder 2,3 Prozent. 16.000 der neuen Stellen wurden in der hiesigen Metall- und Elektroindustrie geschaffen. Im Vergleich zum Vormonat waren in der nordrhein-westfälischen Industrie 0,47 Prozent oder 5.157 Menschen mehr beschäftigt.