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22.11.2018

Industrie im Trend (NRW), November 2018

I. Industrieproduktion
Die Industrieproduktion des Verarbeitenden Gewerbes sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen sank im September gegenüber dem Vor-monat um 0,6 Prozent (saison- und arbeitstäglich bereinigt). Im Quartalsabschluss ergibt sich damit ein Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal 2018 um 0,5 Prozent. Das ist der dritte Quartalsrückgang in Folge.
Im Vorjahresvergleich sank die Produktionsleistung im September saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,9 Prozent. In der Quartalsbetrachtung verlor das dritte Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent. Entgegen dem Trend konnte der Maschinenbau gegenüber dem Vorjahreszeitraum hinzugewinnen mit einem Plus von 2,7 Prozent. Während die Produktionsleistung für Hersteller von Vorleistungs-, und Verbrauchsgütern rückläufig war, konnten die Investitionsgüterhersteller einen Quartalsanstieg um 2,4 Prozent verzeichnen.

II. Auftragseingänge
Im Vergleich zum Monat August sanken die Aufträge im September um 0,4 Prozent. Die Binnennachfrage stieg um 1,6 Prozent, die Nachfrage aus dem Ausland sank um 2,3 Prozent. Im Abschluss des dritten Quartals sanken die Auftragseingänge damit insgesamt um 4,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2018. Dabei sanken die inländi-schen Aufträge mit 5,0 Prozent etwas stärker als die aus dem Ausland mit einem Minus von 4,6 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sanken die Aufträge im September um 6,6 Prozent. Bedingt durch die zwei schwachen Monate August und September sanken die Aufträge im dritten Quartal gegenüber gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 2,2 Prozent.

III. Auftragsbestand
Die Reichweite der Auftragsbestände im Verarbeitenden Gewerbe betrug im September 2018 4,6 Monate. Dies waren 6,3 Prozent mehr als im September 2017.

IV. Beschäftigte
Im Monat September 2018 waren in den Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie mit mehr als 50 Beschäftigten 1.101.463 Menschen tätig. Das entspricht einem Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 25.648 Beschäftigten oder 2,4 Prozent. 16.543 der neuen Stellen wurden in der hiesigen Metall- und Elektro-Industrie geschaffen. Im Vergleich zum Vormonat waren in der nordrhein-westfälischen Industrie 0,2 Prozent oder 2.626 Menschen mehr beschäftigt.