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28.02.2019

Metall im Trend (NRW), Februar 2019

I. Produktion
Die Produktionsleistung der nordrhein-west-fälischen M+E-Industrie ist im Dezember saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gesun-ken. Insgesamt konnte die Produktionsleistung im vierten Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent zulegen.
Im Vorjahresvergleich sank die Produktionsleistung im Dezember saison- und arbeitstäglich bereinigt deutlich um 8,6 Prozent. Insgesamt sank im Schlussquartal 2018 die Produktion im Vergleich zum Vorjahreswert um 1,3 Prozent.
Die gute Nachricht: Auch im Jahr 2018 ist die hiesige M+E-Industrie auf Wachstumskurs, um 1,7 Prozent legte die Produktion im Vergleich zu 2017 zu. Die weniger gute Nachricht: Letztes Jahr waren es noch 3,2 Prozent Wachstum und auch die Aussichten haben sich merklich eingetrübt.

II. Auftragseingänge
Im Vergleich zum Vormonat sanken die Aufträge im Dezember um 13,5 Prozent. Dabei sank die inländische Nachfrage um 17,5 und die Ausländische um 9,9 Prozent. Das Quartalsergebnis liegt mit einem Plus von 3,0 Prozent im grünen Bereich, indes die Binnen-nachfrage rückläufig war.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Aufträge im Dezember um 15,9 Prozent. Die Auslandsnachfrage sank massiv um 21,7 Prozent. Insgesamt reicht das Auftragsvolumen im Schlussquartal nicht an das Vorjahresniveau heran, zu verzeichnen ist ein Rückgang um 5,3 Prozent.
Im Endergebnis des Jahres 2018 steht ein Zuwachs der inländischen Nachfrage von 1,6 Prozent, diese wird aber von einer sinkenden Auslandsnachfrage von 2,6 Prozent begleitet.

III. Auftragsbestand
Die Auftragslage, gemessen an der Reichweite der Aufträge in Monaten, konnte im Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr zulegen. In fast allen Branchen stieg die Reichweite in Monaten an. Die Reichweite der Aufträge beträgt im Verarbeitenden Ge-werbe durchschnittlich 4,6 Monate. (Reichweite Auftragsbestände: Auftragsbestand des aktuellen Monats geteilt durch den gleitenden 12-Monatsdurchschnitt des Umsat-zes).

IV. Umsatz
Der Gesamtumsatz der Metall- und Elektro-industrie sank im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 10,6 Prozent. Im Quar-talsergebnis wurde ein Umsatzzuwachs von 5,0 Prozent erzielt. Der Auslandsumsatz stieg dabei um 6,1 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Umsätze im Dezember um 4,6 Prozent. Insgesamt legte der Umsatz dank guter Geschäfte auf dem heimischen Markt im vier-ten Quartal um 3,3 Prozent zu. Das Aus-landsgeschäft sank um 16,5 Prozent, das Inlandsgeschäft stieg lediglich um 10,5 Prozent.
Im Jahresergebnis 2018 legten die Umsätze der M+E-Industrie um 4,8 Prozent zu. Treiber war dabei das Binnenmarktgeschäft mit einem Plus von 6,8 Prozent, das Auslands-geschäft legte mit 3,1 Prozent etwas gemächlicher zu.

V. Beschäftigung
Am Jahresende 2018 lag die Beschäftigung mit 722.456 Personen in etwa auf dem Niveau des Vormonats.
Nach Jahren stagnierender Beschäftigtenzahlen wuchs die Belegschaft in 2018 um 2,6 Prozent. Circa 20.000 neue Stellen wurden über alle Branchen hinweg geschaffen.