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19.07.2019

Verbraucherpreise (Bund, NRW), Juni 2019

I. Verbraucherpreise

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im Juni 2019 um 1,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit zog die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – wieder leicht an. Ohne die Berücksichtigung von Nahrung und Energie (Kerninflation) hätte die Inflationsrate im Juni auch bei 1,6 Pro-zent gelegen. Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich im Juni stärker als die Preise für Waren. Im Vergleich zum Vormonat Mai stieg der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent auf 105,7 Punkte. In Nordrhein-Westfalen legten die Verbraucherpreise im Juni um 1,7 Prozent gegen-über dem Vorjahr zu. Im Vormonatsvergleich stieg die Inflationsrate um 0,2 Prozent.

II. Ausgewählte Waren

Die höhere Inflationsrate wurde vor allem durch den erneuten Preisauftrieb bei Pau-schalreisen beeinflusst. Dies ist in erster Linie auf den Kalendereffekt durch die im Vergleich zum Vorjahr späte Lage von Pfingsten in diesem Jahr zurückzuführen. Die Preise für Energieprodukte zogen, wie auch im Vormonat, weiter an und wirkten erhöhend auf die Gesamtteuerung. Die Nettokaltmieten, ein bedeutender Posten der monatlichen Haushaltsausgaben, stiegen um 1,4 Prozent.

III. Inflation und Geldpolitik

Die für die Geldpolitik der EZB maßgebende Inflationsrate – gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) – lag in Deutschland bei 1,5 Prozent und im gesamten Euroraum 1,2 Prozent über dem Stand des Vorjahres.