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Elternratgeber zur Berufsorientierung

27.07.2016

Zahlen zur Berufswahl, Schulabgängen und Studierenden in NRW

Unterschiedliche Berufswahl bei männlichen und weiblichen Azubis:

Nach wie vor konzentrieren sich junge Menschen bei der Wahl des Ausbildungsberufs auf einige wenige Berufe. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede bei der Berufswahl zwischen männlichen und weiblichen Azubis. Nach Informationen von IT.NRW konzentrierten sich Ende 2015 in NRW 57 % der weiblichen Azubis und 38,5 % der männlichen Azubis jeweils auf die zehn am weitesten verbreiteten Ausbildungsberufe. Die TOP 3-Berufe bei den weiblichen Azubis sind: Kauffrau für Büromanagement, medizinische Fachangestellte, zahnmedizinische Fachangestellt. Die TOP 3-Berufe bei den männlichen Azubis sind: Kraftfahrzeugmechatroniker, Industriemechanikern, Elektronikern.

Die Daten zeigen, dass es wichtig bleibt, junge Menschen über das breite Berufespektrum zu informieren und junge Männer und junge Frauen jeweils für Berufe jenseits der männer- bzw. frauendominierten Berufe zu gewinnen. Von Bedeutung sind diese Daten insbesondere auch vor dem Hintergrund der intensiven politischen Diskussion über Lohnunterschiede von Männer und Frauen, die ganz wesentlich auch in einem unterschiedlichen Berufswahlverhalten von Männern und Frauen begründet sind.

Weniger Schulabgänger in NRW ohne Schulabschluss

Nach Informationen von IT.NRW haben im Sommer 2015 11.054 Schüler eine allgemein bildende Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Das waren 5,5 % weniger als 2014 (11.695). Der Anteil der Schüler ohne Hauptschulabschluss an allen Schulabgänger sank damit auf 5,3 % (2014: 5,5 %). Zu beachten ist, dass mehr als die Hälfte (6.730) der 11.054 Abgänger ohne Hauptschulabschluss einen Abschluss an Förderschulen erreichte. Somit verließen im Sommer 2015 4.324 junge Menschen die Schule ohne jeglichen Abschluss. Das waren 2,1 % aller Schulabgänger.

Der Rückgang bei den Schulabgängern ohne Abschluss ist erfreulich. Insgesamt ist aber die Qualität der Schulbildung unbedingt zu verbessern, damit die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss weiter sinkt und alle Schulabgänger mit Schulabschluss tatsächlich über die Kompetenzen verfügen, die sie für ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg brauchen.

Weiter steigende Studierendenzahlen in NRW

Im Wintersemester 2015/16 waren nach Angaben von IT.NRW an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 745.009 Studierende eingeschrieben. Damit wurde das bisherige Rekordergebnis des Wintersemesters 2014/15 um +3,8 % bzw. 27.151 Studierende übertroffen. Die Zahl der Studienanfänger lag im WS 2015/16 bei 105.929; das waren -3,2 % weniger als im Vorjahressemester.