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15.12.2016

Verbraucherpreise, November 2016

Das Statistische Bundesamt und IT.NRW haben Daten zu den Verbraucherpreisen für November 2016 veröffentlicht.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im November 2016 um 0,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit verweilt die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – wie im Vormonat auf einem Zwei-Jahres-Hoch.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober stieg der Verbraucherpreisindex im November 2016 um 0,1 Prozent auf 108,0 Punkte.
 
In Nordrhein-Westfalen verzeichnete der Verbraucherpreisindex von November 2015 bis November 2016 einen Zuwachs von 0,8 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Preisindex im Vergleich zum Vormonat unverändert.

Bewertung durch unternehmer nrw:

Die Inflationsrate verblieb im November auf dem Niveau des Vormonats, liegt damit aber weiterhin auf dem höchsten Wert der vergangenen zwei Jahre.

Einen dämpfenden Einfluss auf die Verbraucherpreise haben nach wie vor die Energiepreise. Energie war im November 2016 um 2,7 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im November 1,2 Prozent betragen.

Es ist davon auszugehen, dass der Einfluss sinkender Energiepreise im kommenden Jahr ausläuft. Dies liegt einerseits darin begründet, dass die Energiepreise im Jahr 2016 bereits deutlich unter den Werten des Jahres 2015 lagen. Andererseits wird die Einigung der OPEC potenziell zu höheren Ölpreisen führen. Prognosen gehen davon aus, dass die Inflationsrate im kommenden Jahr bei rund 1,5 Prozent liegen wird und sich damit der Zielinflationsrate der Europäischen Zentralbank annähern wird.