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03.03.2017

Verbraucherpreise, Januar 2017

Wie das Statistische Bundesamt und IT.NRW berichten, zogen die Verbraucherpreise den zweiten Monat in Folge deutlich an.
 
Die bundesweite Teuerungsrate für Januar 2017 liegt mit 1,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Zuletzt wurde eine solch hohe Inflatiosrate im Juli 2013 gemessen. Im Vergleich zum Monat Dezember 2016 sank der Verbraucherpreisindex von 108,8 Punkten, um 0,6 Prozent, auf nun 108,1 Punkte. Die Preisentwicklung in Nordrhein-Westfalen zeigt ein ähnliches Bild. Nach Angaben von IT.NRW stiegen die Preise im Januar zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, während der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent von 109,4 auf 108,7 Punkte zurückging.
 

Bewertung durch unternehmer nrw:

Wie sich bereits im Dezember 2016 andeutete, wirkt die Drosselung der Ölförderung seitens der OPEC nun auch auf den Verbraucher. Nach einer Phase niedriger Ölpreise  läuft dieser dämpfende Effekte nun aus. Die Preise für Energie stiegen im Januar um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Ohne den Anstieg der Energiepreise läge die Inflationsrate bei 1,5 Prozent. Von einem dauerhaften Anstieg der Energiepreise kann wohl nicht ausgegangen werden, da zu einer weiterhin relativ hohen Förderung noch Lagerbestände vorhanden sind.
 
Neben höheren Preisen für Energie stiegen auch die Kosten für Nahrungsmittel im Januar um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert an, was teilweise durch saisonale Effekte in der Landwirtschaft erklärt werden kann.
 
Ob nun die EZB ihre Zinspolitik in Anbetracht der gestiegenen Preise ändert, ist nicht zu erwarten. Per Definition ist eine Inflation erst vorhanden, wenn die Preisentwicklung mittel- oder langfristig über zwei Prozent liegt.