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17.05.2017

Verbraucherpreise, April 2017

Das Statistische Bundesamt und IT.NRW haben Daten zu den Verbraucherpreisen für April 2017 veröffentlicht.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im April 2017 um 2,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit zog die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – wieder an. Im März hatte sie bei 1,6 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vormonat März blieb der Verbraucherpreisindex im April 2017 unverändert bei 109,0 Punkte.
 
In Nordrhein-Westfalen verzeichnete der Verbraucherpreisindex von April 2016 bis April 2017 einen Zuwachs von 2,1 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent.

Bewertung durch unternehmer nrw:

Im April, wie auch in den letzten Monaten, wurde die Inflationsrate durch die Energiepreisentwicklung bestimmt. Wie im Vormonat März stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent. Insbesondere Mineralölprodukte wie leichtes Heizöl und Kraftstoffe legten deutlich zu.
 
Die Entwicklung der Preise für Haushaltsenergie entwickelten sich gegenläufig. Während die Ausgaben für Strom um 1,1 Prozent zulegten, verbilligte sich Gas um 3,4 Prozent. Ohne die Berücksichtigung der Energieprodukte hätte die Inflationsrate im April bei 1,7 Prozent gelegen.
Die Ausgaben für Nahrungsmittel waren zwar höher als im Jahr zuvor, jedoch schwächte der Preisauftrieb den zweiten Monat in Folge ab.
 
Der für die Geldpolitik der EZB relevante Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg zum Vorjahresmonat ebenfalls um 2,0 Prozent und entspricht damit dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent. Auf der EZB-Ratssitzung vergangenen Donnerstag wurden keine Signale gesendet den Leitzins anzuheben.