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17.05.2017

Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2017 gestiegen

Das Statistische Bundesamt hat Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal 2017 bekannt gegeben.

Im ersten Quartal 2017 konnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen und wuchs damit stärker als in den beiden Quartalen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres (0,2 Prozent im dritten und 0,4 Prozent im vierten Quartal).
 
Im Vergleich zum Vorjahreswert stieg das preisbereinigte BIP im ersten Quartal um 2,9 Prozent. Kalenderbereinigt lag das BIP um 1,7 Prozent über dem Vorjahreswert, was in etwa den kalenderbereinigten Wachstumsraten des Vorjahres entspricht (1,7 Prozent im dritten und 1,8 Prozent im vierten Quartal).

Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2017 wurde von 43,7 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 638.000 oder 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 
Bewertung durch unternehmer nrw:

Trotz außenpolitischer Risiken hat sich das Wachstum im ersten Quartal beschleunigt und erzielte den größten Zuwachs seit einem Jahr. Betrachtet man die Verwendungsseite des BIP zeigt sich, dass neben einem anhaltenden Anstieg der Konsumnachfrage auch Investitionen sowie Exporte zulegen konnten.

Die Konsumausgaben wurden gleichermaßen von privaten und öffentlichen Haushalten zu Jahresbeginn erhöht. Bei den privaten Haushalten trieb dabei die historisch günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt die Kauflaune.

Bedingt durch milde Witterung wurden vor allem in Bauten investiert. Aber auch die Ausrüstungsinvestitionen konnten deutlich zulegen, wozu das niedrige Zinsniveau beigetragen haben dürfte.
 
Zuletzt kamen Impulse aus der außenwirtschaftlichen Entwicklung. Die Exporte stiegen stärker als die Importe. Wichtige Abnehmer aus der EU und großen Schwellenländern befinden sich in einer aufstrebenden konjunkturellen Lage und sorgen für eine zunehmende Dynamik im Handel.

Trotz der weiterhin unklaren Bedingungen des EU-Austritts Großbritanniens und der Frage nach der zukünftigen US-Handelspolitik rechnen die Ökonomen für 2017 mit einem Anstieg des BIP um 1,5 Prozent, was ohne die relativ hohe Anzahl von Feiertagen noch etwas stärker ausfallen würde.