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Elternratgeber zur Berufsorientierung

23.11.2011

Das Herz der Wirtschaft

In der Metall- und Elektro-Industrie hat die Vollzeitbeschäftigung nach wie vor ein hohes Gewicht: Etwa 95 Prozent aller Stammarbeitskräfte in der M+E-Industrie arbeiten in einem solchen Beschäftigungsverhältnis. Gerade in den mittelständischen Familienunternehmen gibt es eine hohe Bindung der Beschäftigten an den Betrieb – und umgekehrt

Die Metall- und Elektro-Industrie stellt rund 60 Prozent der Arbeitsplätze der gesamten Industrie in Deutschland. Heute beschäftigt sie mehr als 3,6 Millionen Mitarbeiter. In keinem anderen großen Industrieland mit Ausnahme von Südkorea hat die M+E-Industrie bezogen auf Wertschöpfung und Beschäftigung eine vergleichbare volkswirtschaftliche Bedeutung.

Infos: www.herz-der-wirtschaft.de

Die Metall- und Elektro-Industrie ist international aufgestellt. Rund 60 Prozent ihrer Produktion gehen direkt und indirekt in den Export. Das heißt auch: Fast zwei Drittel der Arbeitsplätze hängen vom Erfolg der Unternehmen auf dem Weltmarkt ab. Die wichtigsten Abnehmerländer (2010) deutscher M+E-Exporte sind Frankreich (9,9 Prozent) die USA (8,4 Prozent), China (7,9 Prozent), Großbritannien mit 6,7 Prozent und Italien mit 5,9 Prozent. China ist 2010 an die 3. Stelle vorgerückt und liegt als Exportmarkt für die M+E-Industrie nur noch knapp hinter den USA.

Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie sind der Herzschlag der wirtschaftlichen Entwicklung im Land. Ihre Produkte und ihr wirtschaftliches Gewicht machen sie zu einem der wichtigsten Bereiche der Wirtschaft. Die M+E-Industrie stellt zu 80 Prozent Investitionsgüter her. Sie verbindet verschiedene Wissenszweige und lässt daraus neue Produkte und neue Problemlösungen entstehen.

Im vergangenen Vierteljahrhundert hat sich das Gesicht der M+E-Industrie weiter gewandelt. Die Entwicklung neuer High-Tech-Werkstoffe, der Einsatz der Mikroelektronik und die Anwendung der Informationstechnik haben die Arbeitswelt grundlegend verändert.