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Elternratgeber zur Berufsorientierung

11.01.2011

BiTS-Förderpreise verliehen

Iserlohn, 11.01.2011. Seit fünf Jahren vergibt der Märkische Arbeitgeberverband
Förderpreise an BiTS-Absolventen, deren Abschlussarbeiten sich durch sehr gute
Leistungen und einen besonderen Bezug zur betrieblichen Praxis auszeichnen. Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde wurden am Montag im Iserlohner Verbandsgebäude drei
Förderpreise an die Besten des Jahrgangs 2010 vergeben: Bastian Bergmann, Eugenia
Ekhardt und Kathrin Henke sind junge Bachelor of Science, die mit ihren Bachelor-Thesis die
Juroren aus der Wirtschaft überzeugten.
Die Idee des Förderpreises: die Arbeiten dokumentieren die Verzahnung von Studium und
betrieblicher Praxis – bevorzugt in der Wirtschaft vor Ort. Der regionale Bezug wird deutlich
in der Vergleichbarkeit von Problemstellungen und in der Möglichkeit, die erarbeiteten
Problemlösungen zu übertragen.
Bastian Bergmann hat sich mit der Finanzkommunikation bei kleinen und mittelständischen
Unternehmen beschäftigt, die in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise an Stellenwert
gewonnen hat. Auch diese Unternehmen müssen jederzeit in der Lage sein, ihren
finanziellen Status glaubwürdig und nachprüfbar darzustellen, um ihren Finanzbedarf decken
zu können. Benjamin Bergmann hat in seiner Arbeit die dafür notwendigen Instrumente und
Strategien erarbeitet. Dass sich aus dieser Bachelor-Thesis ohne weiteres eine
Handreichung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln lässt, unterstreicht
die Praxisbezogenheit dieser Arbeit.
Marketing für gemeinnützige Unternehmen ist ein hochaktuelles Thema. Die Finanznot der
öffentlichen Hand verpflichtet Einrichtungen dieser Art immer mehr, den Eigenanteil an der
Finanzierung zu erhöhen. Voraussetzung dafür ist ein stimmiges Marketing-Konzept, das die
jeweiligen Stärken und Schwächen berücksichtigt. Auf der Grundlage einer intensiven
Analyse hat Eugenia Ekhardt diese unverzichtbare Vorarbeit für die SASE gGmbH geleistet.
Die Untersuchung mündet in grundlegenden Handlungsempfehlungen für öffentliche
Unternehmen bzw. Vereine.
Im Zuge der demografischen Entwicklung gewinnt das Wissensmanagement im
Unternehmen an Bedeutung. Betriebe müssen sich diesen konkrete Probleme stellen: Wie
kann das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern an jüngere weitergegeben werden?
Lösungsmöglichkeiten sind die Einbeziehung des künftig ausscheidenden Mitarbeiters bei
der Wahl des Nachfolgers oder die Einführung von Jobsharing- und Altersteilzeitmodellen.
Grundlage der Arbeit von Kathrin Henke bilden Experten-Interviews aus Best-Practice-
Unternehmen. Positiv bewertete die Jury die abschließende Reflexion der eigenen Arbeit zur
möglichen Verallgemeinerung der Ergebnisse.