130 Auszubildende sind zum 1. September bereits an Bord, rund 30 Nachmeldungen werden in den kommenden Wochen noch erwartet. 80 junge Menschen sind am Standort Letmathe an den Start gegangen, 50 in Plettenberg. Sie erlernen insgesamt 17 Ausbildungsberufe, darunter Elektroniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, Verfahrenstechnologe, Maschinen- und Anlagenführer und Werkzeugmechaniker bis hin zum Zerspanungsmechaniker.
Millionen investiert
„Die wirtschaftliche Lage hat ihre Spuren auf dem Ausbildungsmarkt hinterlassen, wie allgemein bekannt ist. Angesichts dessen sind wir mit den Anmeldezahlen überaus zufrieden“, sagt Dr.-Ing. Klaus-Michael Mende, Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft. „Wer seine Ausbildung bei uns beginnt, findet 2026 bessere Rahmenbedingungen vor als jemals zuvor. In den vergangenen Jahren haben wir mehrere Millionen Euro in weitere Maschinen und Anlagen investiert. In diesem Ausbildungsjahr stehen die neuen Maschinen nun vollumfänglich zur Verfügung.“
Der Maschinenpark ist runderneuert. Mehr als 50 Werkzeugmaschinen sind mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro ausgetauscht und teils ergänzt worden.
Mit dem renommierten deutschen Hersteller SPINNER konnte die ABG vor wenigen Wochen außerdem eine Kooperation schließen, sodass in Letmathe nun SPINNERs exklusives Demonstrations- und Schulungszentrum für Nordrhein-Westfalen entstanden ist. Positiv für Auszubildende: SPINNER stellt für den Schulungsbetrieb neun moderne, fünfachsige High-Tech-Werkzeugmaschinen mit Zuführeinrichtung im Wert von 1,25 Millionen zur Verfügung.
Auf Jahre hinaus zukunftsfähig
„Unter dem Strich kann sich die Ausbildung in der ABG nun auf modernste Technik stützen und ist auf Jahre hinaus zukunftsfähig“, freut sich Dr. Mende. Theo Wingen, Geschäftsführer der Drahtwerk Elisental W. Erdmann GmbH in Neuenrade und Beiratsvorsitzender der ABG, ergänzt: „Auf dieser Basis ist die Berufsausbildung der heimischen Metall- und Elektro-Industrie auch vor dem Hintergrund aufziehender Veränderungen durch Künstliche Intelligenz absolut wettbewerbsfähig.“ Profiteure seien die Auszubildenden, die Kunden der ABG und die Unternehmen in der Region.
Markus Zobel, Geschäftsführer von thyssenkrupp Hohenlimburg und stellvertretender Beiratsvorsitzender der ABG, lässt jedes Jahr in großem Umfang durch die ABG ausbilden. Er sagt: „Ich schätze die Zusammenarbeit, weil wir uns hier auf die gleichbleibend hohe Qualität der Ausbildung verlassen können.“
Thomas Höll, Personalleiter bei der C. D. Wälzholz GmbH & Co. KG in Hagen, freut sich angesichts des modernisierten Maschinenparks auf das neue Ausbildungsjahr und unterstreicht: „Die Zusammenarbeit mit der ABG wird unserem hohen Anspruch zukünftig ganz sicher noch besser gerecht.“ Dafür sorge auch das gut aufgestellte und engagierte Team der Ausbilder. Schließlich hänge eine gelingende Ausbildung entscheidend von den beteiligten Personen ab.
Eine Premiere gibt es in der Zusammensetzung des ABG-Teams für die Elektrotechnik: Mit Ute Weber kümmert sich erstmals auch eine weibliche Ausbilderin um den Branchen-Nachwuchs.


