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Für die Fachkräfte von morgen

Familie und Frühförderung

Nachwuchssicherung kann gar nicht früh genug beginnen. Wir setzen entlang der gesamten Bildungskette an, um Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Wer spielerisch in jungen Jahren die Naturwissenschaften und den MINT-Bereich kennenlernt, geht auch später gerne mit Technik um und ergreift eher einen Beruf in diesem Bereich. Damit Ihr Unternehmen auch morgen noch interessierte und motivierte Nachwuchskräfte für sich gewinnen kann.

Staunen, fragen, anfassen, ausprobieren: Im Science Center Phänomenta in Lüdenscheid werden Kinder und Jugendliche spielerisch an naturwissenschaftliche Phänomene herangeführt. Altersgerechte Stationen laden zum Experimentieren ein und wecken den Entdeckergeist der Besucherinnen und Besucher. Auch denjenigen, die bisher keinen Zugang zu Physik und Technik haben, werden anschaulich und lebendig die wissenschaftlichen Hintergründe vermittelt.
Über 150 Exponate, wie der Flaschenzug, die Nebelkammer oder der Spiegelturm, sowie verschiedene Entdeckerpfade laden zum Mitmachen ein und wecken das Interesse an technischen Berufen. Bildung und Lernförderung in den Bereichen Physik und Technik stehen im Mittelpunkt für jede Altersgruppe (Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe I + II) werden verschiedene Stationen angeboten. Informationen für Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer werden zur Verfügung gestellt.
Der MAV sponsert Kindergärten u. -tageseinrichtungen sowie Grundschulen den Eintritt in die Phänomenta.

Auch immer mehr Kinder und Jugendliche sehen sich heute einem Alltag ausgesetzt, der von Informationsflut und Zeitmangel geprägt ist. Das eigene Erleben, das Ausprobieren und altersgemäße Forschen rücken dabei in den Hintergrund. Die Folge: Wir verlieren die Fähigkeit, kreative Lösungen zu finden. Das Projekt Miniphänomenta will dem mit altersgerechten Experimenten entgegenwirken und bei Eltern und Lehrkräften ein Bewusstsein dafür wecken, dass Kinder an naturwissenschaftlichen Experimenten intensiv und erfolgreich lernen, wenn sie selbst forschen. Entwickelt wurden die Experimente von Prof. Dr. Lutz Fiesser von der Europa-Universität Flensburg.
Frei zugängliche Experimentierstationen, an denen naturwissenschaftliche und technische Phänomene von Kindern entdeckt werden können, bieten viel Spaß beim Expermentieren.
Der MAV lädt jährlich alle Grundschulen in seinem Verbandsgebiet zur kostenfreien Inanspruchnahme ein. Er finanziert neben der Ausleihe der Stationen die zweitägige Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer durch Dozenten der Universität Flensburg. Die Teilnahme berechtigt Grundschulen, die Miniphänomenta für zwei Wochen auszuleihen.

Der Frauenanteil unter den Beschäftigten in der M+E-Industrie steigt kontinuierlich. Um das Potenzial gut ausgebildeter Frauen auszuschöpfen, engagiert sich der Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen METALL NRW, der Landesverband des MAV, für die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt. Dabei liegt der Fokus insbesondere darauf, weiblichen Fachkräften den Zugang zur Arbeitswelt zu erleichtern. METALL NRW setzt sich unter anderem für kürzere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen ein, für den kontinuierlichen Ausbau der Kinderbetreuung, für flexiblere Betreuungszeiten, die sich stärker an den Bedürfnissen der Beschäftigten orientieren sowie für die Weiterentwicklung der Ganztagsangebote an allen Schulformen. Um M+E-Unternehmen auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Personalpolitik zu unterstützen, bietet der Verband ein Online-Benchmarking-Instrument an. Das Instrument unterstützt M+E-Unternehmen dabei, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie systematisch und bedarfsgerecht in ihrer Personalpolitik zu verankern. M+E-Unternehmen in NRW fördern außerdem betriebliche Kinderbetreuungsangebote, variable Arbeitszeitmodelle und Teilzeitarbeitsplätze, berufsbezogene Betreuung während der Elternzeit, Einarbeitungsprogramme für Wiedereinsteiger sowie Patensysteme und temporäre Vertretungsregelungen während der Elternzeit.

Weitere Infos: https://metall.nrw/arbeit-und-soziales/beruf-und-familie

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein wichtiges Thema. In Zeiten des demografischen Wandels bedeutet sie auch für Unternehmen einen klaren Standortvorteil. Denn insbesondere für junge Fachkräfte sind familienfreundliche Arbeitgeber zunehmend attraktiv. Außerdem können durch die Entlastung der Beschäftigten Fehlzeiten und Ausfallkosten reduziert werden.
Unterstützung auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit bietet das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark, das ein Zertifizierungsprogramm für Unternehmen entwickelt hat. Es werden sowohl bestehende familienfreundliche Maßnahmen begutachtet, als auch gemeinsam nächste Schritte erarbeitet. Von den individuellen Lösungen, die auf Größe und Struktur des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind, profitieren nicht nur berufstätige Eltern, sondern auch Beschäftigte, die Angehörige pflegen.
Der MAV unterstützt das Prädikat und ist mit in den Jury vertreten.

Weitere Infos: www.agenturmark.de

Weiterführende Schule

Das Ausbildungs- und Studienangebot für Jugendliche ist groß. Deshalb ist eine fundierte, rechtzeitige Berufsorientierung im Interesse der heimischen Industrie wichtig. Wir geben Orientierung und zeigen auf, welche Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunfsperspektiven die Metall- und Elektro-Industrie bietet. Dabei haben Sie als Unternehmen bei einigen Aktivitäten auch die Möglichkeit, Ihr Leistungsspektrum aktiv vorzustellen und junge Menschen für sich zu interessieren.

Von wegen trockene Theorie – im Technikzentrum Hagen und im Technikzentrum Südwestfalen (Lüdenscheid) erfahren Schülerinnen und Schülern, dass Naturwissenschaften nicht bloß aus Formeln und Zahlen bestehen. Die Zentren bieten als außerschulischer Lernort Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen eigener Experimente den Spaß an Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik zu entdecken. Hier können sie eigenständig praxisorientiert und unternehmensnah Produkte entwickeln und produzieren. Sie führen Materialtests und Versuchsabläufe durch, lernen unterschiedliche Unternehmensprozesse kennen und beschäftigen sich auch mit dazugehörigen Themen wie Marketing, Design und Finanzen.
Es werden ein- oder mehrtägige Workshops zu unterschiedlichen Themengebieten wie Automatisierungstechnik, Steuerungstechnik, Ziehtechnik, Kunststofftechnik, Gebäudesystemtechnik, Oberflächentechnik, Metalltechnik oder 3D-Druck angeboten. Beide Zentren sind zertifiziert als zdi-Schülerlabor. Alle Module orientieren sich an den Kernlehrplänen der MINT-Fächer und betreffen auch die Bereiche Deutsch und Kunst. Hier gibt es Platz zum Experimentieren auf über 400 Quadratmetern.
Die Technikzentren stehen unter der Trägerschaft des Vereins Technikförderung Südwestfalen e.V., in dem der MAV aktives Mitglied ist.

Weitere Infos: www.technikfoerderung.de

Die Gemeinschaftsoffensive für MINT-Nachwuchs "Zukunft durch Innovation.NRW" (zdi) hat sich der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen verschrieben. Ziel ist es, das Interesse von Schülerinnen und Schülern für Naturwissenschaften und Technik zu wecken und sie für ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu gewinnen. Daneben verfolgt zdi das Ziel, junge Talente zu fördern und so einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten. Auch sollen die Maßnahmen Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte und Hochschulen dabei unterstützen, ihre Arbeit noch praxisnäher und attraktiver für die Nachwuchskräfte zu gestalten.

Über 5.000 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und Gesellschaft haben sich der Offensive angeschlossen. Deutschlandweit sind so flächendecken zdi-Netzwerke mit rund 100 zdi-Schülerlabore entstanden. Der MAV unterstützt die beiden zdi Netzwerke technik_mark (zuständig für Hagen und den Märkischen Kreis) und Ennepe-Ruhr unter der Trägerschaft des Vereins Technikförderung Südwestfalen e.V.

Weitere Infos: www.technikfoerderung.de/zdi

Mit der Kampagne „Talente von morgen“ will der Verein Technikförderung Südwestfalen e.V., in dem der MAV aktives Mitglied ist, auf den steigenden Bedarf an Fachkräften im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich aufmerksam machen und Jugendliche für das Thema interessieren. Viele Betriebe klagen über den Mangel an geeignetem Nachwuchs und sind händeringend auf der Suche nach jungen Leuten, die sich für technische Berufe begeistern. Im Rahmen von Videobotschaften stellt die Kampagne auf ihrer Webseite Talente vor, die diese Chance ergriffen haben und von ihrer Arbeit und ihrem Werdegang berichten – zum Beispiel als Verfahrensmechaniker oder IT-Techniker. Die Videos zeigen: Technik macht Spaß und bietet zahlreiche Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.

www.talentevonmorgen.de

Um Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl zu unterstützen und neue Wege in der Berufsorientierung zu beschreiten, hat die Zeppelinschule Plettenberg in Kooperation mit dem MAV das Kompetenzzentrum Berufsorientierung Plettenberg (KBOP) gegründet. In Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft, MAV-Mitgliedsunternehmen und dem örtlichen Berufskolleg werden den Klassen 9 und 10 im Unterricht berufsbezogene Inhalte vermittelt. Außerdem haben Technikbegeisterte die Möglichkeit, in der Lehrwerkstatt der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne ein Praktikum zu absolvieren, das sie bei der Berufsvorbereitung unterstützt.

Weitere Infos: http://www.kbop-zeppelinschule.de

Video zum Thema

Der InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, technische Berufe hautnah zu erleben und an verschiedenen Experimentierstationen selbst aktiv zu werden. Insgesamt zehn der M+E-Trucks informieren deutschlandweit kostenlos an Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Sie verfügen über Platz für eine ganze Schulklasse und haben CNC-Maschinen, Werkzeuge sowie einen Multitouchtable und einen Cobot sowie Tablets an Bord, an dem Besucherinnen und Besucher Arbeitsplätze in der M+E-Industrie kennenlernen und interaktive Aufgaben, wie beispielsweise die Produktion eines Autos, übernehmen können. Der InfoTruck informiert im Auftrag des MAV an Schulenan Unternehmen und auf Ausbildungsmessen im Verbandsgebiet über die M+E-Berufsbilder. Die Einsätze werden jeweils von Mitgliedsunternehmen begleitet, die sich präsentieren können. 

Kontakt: Annette Tilsner (tilsner@mav-net.de)

Schülerfirmen
Im Projekt "Junior" gründen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Schülerfirma. Das Programm dient der Berufsorientierung und vermittelt Schlüsselqualifikationen und Hintergrundwissen im Bereich Wirtschaft. Ein Jahr lang betreiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Firma und vertreiben sogar Produkte an Kunden, mit denen sie echtes Geld verdienen. Das bundesweite Programm richtet sich an die Sekundarstufen I und II.
Weitere Infos: www.junior-programme.de/de/junior-schuelererlebenwirtschaft/

Matheolympiade
Bereits seit den 1960er-Jahren nehmen mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb teil, der Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab der 3. Klasse bis zur Oberstufe die Möglichkeit gibt, ihr Mathematiktalent unter Beweis zu stellen. Dabei kommt es vor allem auf logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und einen kreativen Umgang mit mathematischen Methoden an.
Weitere Infos: www.mathematik-olympiaden.de

MINT-Camp
In der Jahrgangsstufe 9 und 10 bietet das Ruhrtal-Gymnasium Schwerte naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an einem MINT-Camp (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) teilzunehmen. Gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen haben sie hier zwei Tage lang Gelegenheit zum gemeinsamen Experimentieren und Fachsimpeln.
Weitere Infos: rtg.schwerte.de

Exzellenz-Netzwerk MINT SCHULE NRW
Das Exzellenz-Netzwerk MINT SCHULE NRW hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Schülerinnen und Schüler für Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und eine qualitative MINT-Bildung an Haupt- und Realschulen in Nordrhein-Westfalen zu fördern. Aus diesem Grund hat das Netzwerk ein MINT-Zertifizierungsverfahren entwickelt, das sich an Schulen mit Sekundarstufe I (ausgenommen Gymnasien) richtet. MINT SCHULEN NRW zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht nur im Unterricht, sondern auch darüber hinaus MINT-Fördermaßnahmen anbieten, sich regelmäßig an MINT-Wettbewerben beteiligen und mit inner- und außerschulischen MINT-Partnern zusammenarbeiten. Auch Schulen im Verbandsgebiet mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt können sich zertifizieren lassen.
Weitere Infos: www.mint-ec.de

Sekundarstufe II: MINT-EC
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II. Mitglieder sind Schulen mit hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Profil. Mit der Zertifizierung sollen sie bei der Entwicklung und Förderung ihrer MINT-Talente unterstützt werden. Dazu erhalten sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte Zugang zu speziellen Angeboten und Veranstaltungen. Bislang wurden über 260 Gymnasien zertifiziert. Schulen im Verbandsgebiet mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt können sich auch hier zertifizieren lassen.
Weitere Infos: www.mint-ec.de

Regionale Bildungsnetzwerke
Das Regionale Bildungsnetzwerk MK ist ein Zusammenschluss aus Bildungsakteuren im Märkischen Kreis, der sich eine individuelle und bestmögliche Bildungsförderung von Jung bis Alt zum Ziel gesetzt hat. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Kreises, den lokalen Schulen und Kindertageseinrichtungen, den regionalen Wirtschaftsinstitutionen und vielen weiteren Bildungsträgern und -verantwortlichen arbeitet das Regionale Bildungsbüro MK im Rahmen dieses Bildungsnetzwerkes an der Verbesserung der Bildungschancen insbesondere der Kinder und Jugendlichen.

Das Bildungsnetzwerk Hagen widmet sich unter anderem der Medienförderung von Kindern und Jugendlichen, der Elternarbeit, der Sprachförderung, der Öffnung von Schulen in Richtung multiprofessioneller Teams, der Unterstützung der Kooperation von Schule und Jugendhilfe sowie der Förderung kultureller Bildung. Strategische Entscheidungen übernimmt ein Lenkungskreis, dem Mitglieder der Kommune, des Landes und von Schulen angehören.
Weitere Infos: www.hagen.de/web/de/hagen_de/03/0301/030107/03_bildungsbuerohagen.html

Spätestens seit der ersten Pisa-Studie wird immer deutlicher, welche Rolle das soziale und geografische Umfeld für den Bildungserfolg spielen. Das Regionale Bildungsnetzwerk Ennepe-Ruhr-Kreis stellt deshalb nicht nur die Verbesserung der Lern- sondern auch der Lebenschancen aller Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund. Dazu werden Bildungsakteure aus dem gesamten Kreis miteinander vernetzt und bei allen Aktivitäten auch die Auswirkungen auf die Chancengerechtigkeit von Mädchen und Jungen sowie von Frauen und Männern in den Blick genommen.
Weitere Infos: www.regionale.bildungsnetzwerke.nrw.de/Regionale-Bildungsnetzwerke/RegBez-A/Ennepe-Ruhr-Kreis/Handlungsfelder/

SCHULEWIRTSCHAFT
Im bundesweiten Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT arbeiten Schulen und Betriebe auf regionaler Ebene zusammen, um Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II Wirtschaftswissen zu vermitteln und sie für die Bereiche Industrie, Handel, Verkehr, Finanzwirtschaft, Dienstleistungen und Handwerk zu interessieren. Regionale Arbeitskreise kümmern sich um die Koordination der Aktivitäten vor Ort. Ansprechpartner für die Arbeitskreise Märkischer Kreis, Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis ist der Märkische Arbeitgeberverband (MAV).
Zum Portfolio von SCHULEWIRTSCHAFT NRW gehören unter anderem diverse Projekte, Planspiele, Wettbewerbe, Fortbildungen und Fachtagungen sowie Informationsmaterialien für Schulen und Betriebe. Darüber hinaus umfasst das Angebot Betriebserkundungen und Praktika für Lehrkräfte.
Weitere Infos: bwnrw.de/schulewirtschaft

Verein Technikförderung Südwestfalen
Die Technikförderung Südwestfalen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche für technische Berufe zu begeistern und sie als Nachwuchskräfte für den Standort Südwestfalen zu gewinnen. Zu diesem Zweck haben sich 2011 regionale Unternehmen und Bildungspartner, auch der MAV, in einem Verein zusammengeschlossen, der u.a. anhand verschiedener Kursangebote Einblicke in Bereiche wie Metalltechnik, Kunststoffverarbeitung, Energiegewinnung, Elektrotechnik, Architektur, Umwelttechnik gibt. Darüber hinaus setzt sich die Technikförderung dafür ein, Gestaltungsräume im Schulunterricht stärker für technikbezogene Inhalte zu nutzen. Der Verein ist Träger des Technikzentrums Hagen, des Technikzentrums Südwestfalen (mit Sitz in Lüdenscheid),  sowie Träger des zdi-Zentrums technik-mark und des zdi-Zentrums Ennepe-Ruhr.
Weitere Infos: www.technikfoerderung.de

Der Girls'Day bietet Schülerinnen ab der Klasse 5 Einblick in Berufsfelder, die Mädchen bislang bei der Berufswahl nur selten in Betracht ziehen. Dazu öffnen Unternehmen und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen und stellen Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaft und Technik vor. Dazu zählen auch MAV-Mitgliedsunternehmen. Der Girls'Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit.

Weitere Infos: www.girls-day.de/

Wie arbeiten eigentlich Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie? Antworten auf diese Frage gibt der Maschinenbautag, bei dem Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe einen Blick hinter die Kulissen von M+E-Betrieben werfen. Dabei erhalten sie nicht nur die Möglichkeit, sich über verschiedene Berufe der Branche zu informieren und mit Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Lehrlingen ins Gespräch zu kommen. Sie nehmen auch an praktischen Übungen teil. Mitgliedsunternehmen des MAV beteiligen sich jährlich an diesem Aktionstag. Damit geben sie Kindern die Chance, frühzeitig in die M+E-Branche zu schnuppern.

Übergang Schule - Ausbildung

Ist die Schule zu Ende, kommt aus Sicht der Arbeitgeber der entscheidende Schritt. Nun gilt es, die jungen Menschen in eine industrienahe Ausbildung zu bringen. Der MAV vertritt Ihre Interessen zu diesem Thema in Initiativen und Arbeitskreisen, unterstützt Ausbildungsmessen und erleichtert den Kontakt zwischen Jugendlichen und Unternehmen.  

Im Rahmen der NRW-weiten Landesinitiative KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) beteiligt sich der MAV an den obligatorischen Berufsfelderkundungsmaßnahmen, an denen sich alle weiterführenden Schulen ab der 7. Klasse beteiligen. Diese bestehen im Wesentlichen aus einer Potentialanalyse in der 7. Klasse, gefolgt von einer 3-tätigen Berufsfelderkundung in der 8. Klasse. In dieser Zeit sollen Jugendliche drei verschiedene Branchen kennen lernen. Die Berufsfelderkundungen liefern ihnen Impulse und realistische Vorstellungen über die Berufswelt. Der MAV unterstützt diese ersten praxisnahen Einblicke in berufliche Arbeitsabläufe und stellt bei Interesse auch selbst Plätze im Berufsfeld Journalismus/Öffentlichkeitsarbeit für Schülerinnen und Schüler aus dem Verbandsgebiet zur Verfügung.

Jugendliche aus dem Märkischen Kreis bei der Berufsorientierung unterstützen und den Nachwuchs in der Region halten – diese Idee verbirgt sich hinter dem Job-Navi MK. In einer Mappe sammeln Schülerinnen und Schüler Unterlagen wie Lebenslauf, Praktikumszeugnisse oder Protokolle von Berufsberatungsgesprächen. Außerdem finden sie darin Elemente der Berufsorientierung wie eine Potenzialanalyse, die Berufsfelderkundung sowie diverse Checklisten. Das Job-Navi können sie mit zu Vorstellungs- oder Beratungsgesprächen nehmen.

Im Unterschied zu bundesweiten Veröffentlichungen enthält das Job-Navi MK auch Hinweise auf die regionalen Spezifika des Arbeits- und Ausbildungsmarktes. So werden unter anderem die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region aufgelistet sowie Ansprechpartner beispielsweise bei der Agentur für Arbeit genannt.
Zusätzliche Handreichungen und Formulare für Lehrkräfte sind online abrufbar.

Weitere Infos: www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite

Wer sich beruflich orientieren oder mehr über den eigenen Wunschberuf erfahren und erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen will, für den sind Studien- und Ausbildungsmessen eine gute Anlaufstelle. Der MAV unterstützt deshalb insbesondere die großen, regionalen Messen, die Jugendliche über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Region informieren.

Über 120 Aussteller aus unterschiedlichen Branchen stellen sich jährlich auf der Ausbildungsmesse Hagen vor. Die Bandbreite der vorgestellten Berufe reicht von Ausbildungen im Handwerk, im technischen Bereich und in der Verwaltung bis hin zum Dienstleistungsbereich. Viele der Unternehmen bieten auch ein duales Studium an, das Hochschule und Praxis miteinander verbindet. Weitere Infos: www.ausbildungsmesse-hagen.de

An zwei verschiedenen Tagen und Standorten findet die Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr statt. Hier informieren Aussteller über das Ausbildungs- und Studienangebot im EN-Kreis. Viele bieten an ihrem Stand die Möglichkeit, sich direkt mit Auszubildenden der Unternehmen auszutauschen.
Weitere Infos: www.ausbildungsmesse-en.de

Die Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ begrüßt jährlich über 3.500 Jugendliche, die mit Unternehmen und Institutionen aus Balve, Hemer, Iserlohn, Menden ins Gespräch kommen und sich bei über 100 Ausstellern zu den Themen Ausbildung und Studium erkundigen können.
Weitere Infos: www.karriere-im-mk.de

Darüber hinaus gibt es im Verbandsgebiet viele kommunale Ausbildungsbörsen mit verschiedenen Formaten, die ebenfalls vom MAV unterstützt werden.

Für Hagen, den Ennepe-Ruhr-Kreis und den nördlichen Märkischen Kreis organisiert der MAV gemeinsam mit der SIHK und anderen Institutionen drei  Speed-Datings, um Jugendlichen den Start ins Berufsleben zu erleichtern und ihnen Orientierung bei der Berufswahl zu bieten.

Hier können Schülerinnen und Schüler in lockerer Atmosphäre auf Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen treffen und Gelegenheit haben, sich bei ihnen nach Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungsmodalitäten zu erkundigen. Auf diese Weise knüpfen sie zahlreiche Kontakte zu Arbeitgebern der Region.

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) – so lautet das Motto einer Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die sich dafür einsetzt, den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf nachhaltig zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten die Partner der Initiative gemeinsam daran, Jugendliche bei der Berufsfindung zu unterstützen und ihnen gezielte Beratung, Praktika und weitere Anschlussmöglichkeiten zu bieten. Als erstes Flächenland führt Nordrhein-Westfalen dazu ein landesweit einheitliches verpflichtendes Übergangssystem ein. Damit soll allen Schülerinnen und Schüler frühzeitig der zielgerichtete Start in Ausbildung oder Studium erleichtert werden. Der MAV unterstützt das Projekt.

Weitere Infos: www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite

In unserem regionalen Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT fördern wir die Kommunikation zwischen Schulen und Unternehmen in der Region.  Wir bieten Angebote zur Berufsorientierung, zu denen seit über 25 Jahren Betriebserkundungen für Lehrerinnen und Lehrer gehören. So lernen sie heimische Betriebe mit ihren Produkten kennen und erhalten Einblicke in Produktionen. Das Thema Ausbildung steht dabei im Fokus, den Lehrer/innen sind wichtige Ansprechpartner für Jugendliche bei der Berufsorientierung.

Neben den Betriebsbesichtigungen, zu denen neben Lehrern auch Vertreter der Arbeitsagenturen und Ausbilder aus unseren Mitgliedsunternehmen eingeladen sind, bietet unser regionales Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Projekte zur Berufsorientierung und für Technik und Wirtschaft entlang der gesamten Bildungskette an. Informationsveranstaltungen für Lehrer/innen, Ausbildungsmessen, der InfoTruck, das Projekt JUNIOR oder die MINIPHÄNOMNETA sind nur einige erfolgreiche Beispiele, wie wir Schule und Wirtschaft vernetzten. So leisten wir einen wichtigen Beitrag für die ökonomische und naturwissenschaftliche Bildung und informieren junge Menschen über die Ausbildungsberufe der Metall- und Elektro-Industrie.

Unter www.zukunftsindustrie.de informiert der MAV zusammen mit den anderen Arbeitgeberverbänden über die Ausbildung in der Metall- und Elektro-Industrie. Lehrer finden hier Arbeitsblätter für den Technikunterricht, Eltern können sich über Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche informieren und Schüler/innen erhalten mittels einer Ausbildungsdatenbank freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze in der Region. Die MAV-Mitgieldunternehmen können hier ihre freien Ausbildungs- und Praktikumsstellen veröffentlichen. Die Ausbildungsmöglichkeiten der Metall- und Elektro-Industrie werden anschaulich in Videos präsentiert und die jungen Leute können ihr Techniktalent testen.

Duale Ausbildung

Die Duale Ausbildung ist das Herzstück des Bildungswesens für die die Metall- und Elektro-Industrie in unserem Verbandsgebiet. Sie sichert Ihnen qualifizierten Nachwuchs. Der MAV unterstützt Sie bei diesem wichtigen Thema und geht in vielen Bereichen sogar voran. Nicht umsonst betreiben wir zum Beispiel eigene Ausbildungsstätten an den Standorten Letmathe und Plettenberg.

Lehrwerkstätten von Mitgliedsunternehmen
 

Ausbildungsgesellschaft mbH Mittel-Lenne

Die Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne mit ihren beiden Ausbildungsstätten in Iserlohn-Letmathe und Plettenberg hält heute insgesamt rund 400 Ausbildungsplätze vor. Die Kapazität steht den Ausbildungsfirmen der gesamten Region Mittel-Lenne bei der Durchführung der Ausbildung zur Verfügung. In der Regel geben die Firmen ihre Auszubildenden für das 1. Ausbildungsjahr zum Erlernen der Grundlagen in den Metall- und Elektro-Berufen in die Ausbildungsstätten. Für das 2. bis 4. Ausbildungsjahr werden die erforderlichen Qualifikations-, Grund- und Aufbaukurse angeboten. Vorbereitungslehrgänge für Zwischen- und Abschlussprüfungen stabilisieren die Lerninhalte.

Die Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne vermittelt die Grundlagen und Qualifizierungsbausteine der neugeordneten Metall-und Elektroberufe:

  • Elektroniker/-in
  • Industrieelektroniker/-in
  • Mechatroniker/-in
  • Fachkraft für Metalltechnik
  • Gießereimechaniker/-in
  • Industriemechaniker/-in
  • Maschinen- und Anlagenführer/-in
  • Techn. Produktdesigner/-in
  • Verfahrensmechaniker/-in
  • Werkstoffprüfer/-in
  • Werkzeugmechaniker/-in
  • Zerspanungsmechaniker/-in

weitere Berufe auf Anfrage.

Kontakt:

Ausbildungsstätte Letmathe,
Gennaer Straße 63,
58642 Iserlohn,
Tel.: 02374 935730

Ausbildungsstätte Plettenberg,
Albert-Schweitzer-Straße 7,
58840 Plettenberg,
Tel.: 02391 9561 0

http://www.abg-mk.de
E-Mail: info@abg-mk.de

 

Altenloh, Brinck & Co (ABC)

Die Firma ABC in Gevelsberg übernimmt die Grundausbildung Metall. In der modernen Ausbildungswerkstatt werden alle Fertigkeiten und Kenntnisse der Grundausbildung vermittelt. Wer im Rahmen der Vorbereitung zur Ausschlussprüfung Unterstützung benötigt, dem stehen die ABC-Ausbilder ebenfalls zur Verfügung.
Prüfungsvorbereitungslehrgänge sind für folgende Ausbildungsberufe möglich:
Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in, Maschinen- und anlagenführer/in, Teilezurichter/in

Kontakt: Hans Jürgen Barth und André Mohncke,
Brüggerfelder Str. 16-18,
58285 Gevelsberg,
Tel.: 02333 799227,
e-Mail: hansjuergen.barth@altenloh.com
Infos: http://www.abc-ausbildung.de/


Demag Cranes & Components GmbH

In der Lehrwerkstatt der Demag Cranes AG findet Vollausbildung und Teilausbildung in folgenden Berufen nach Absprache statt: Bachelor of Engineering (Mechatronik), Elektroniker/in, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in.

Demag Cranes & Components GmbH,
Ruhrstraße 28,
58300 Wetter,
Tel.: 02335 922268
Infos: http://www.demagcranes.de/


Rheinkalk Menden

In der Lehrwerkstatt werden Industriemechaniker/innen und Elektroniker/innen – beide Betriebstechnik – ausgebildet. Die überbetriebliche Ausbildung findet seit über 15 Jahren in der Region Zuspruch. Die 65 Ausbildungsplätze sind zur Zeit ausgebucht.

Ansprechpartner Lehrwerkstatt: Herr Münch, Tel.: 02379 92210
Adresse: Rheinkalk GmbH, Werk Hönnetal, Kalköfenstr. 18, 58710 Menden

Gemeinsam mit der Akademie Biggesee in Attendorn bietet der MAV jährlich ein Seminar für Auszubildende der Mitgliedsunternehmen an, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Woche in die Rolle eines Unternehmers oder einer Unternehmerin schlüpfen. Im Rahmen des Planspiels TOPSIM übernehmen sie die Führung eines fiktiven Unternehmens und haben die Aufgabe, in kleinen Teams den Betrieb erfolgreich zu lenken und sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Dabei stellen sie sich Themen wie Preisgestaltung, Umweltschutz, Mitarbeitereinsatz, Investitionen und Marketing. Spielerisch lernen sie dabei, unternehmerische Entscheidungen zu treffen und erfahren, wie soziale Marktwirtschaft in der Praxis funktioniert. Außerdem werden soziale Kompetenzen gefördert sowie das Verständnis für betriebliche Abläufe. Teilnehmen können Auszubildende aus den kaufmännischen und gewerblichen/technischen Bereichen.

Jeder junge Mensch in Nordrhein-Westfalen, der ausgebildet werden will, wird ausgebildet: So lautet das Vorhaben des Ausbildungskonsenses NRW. Der Zusammenschluss aus Landesregierung, Organisationen der Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung und Kommunen setzt sich für eine qualifizierte Ausbildung von allen Jugendlichen in NRW ein. Die regionale Umsetzung erfolgt auf der Ebene der 16 IHK-Bezirke in Zusammenarbeit der zuständigen Partnerorganisationen. Zuständig für die Region Bochum, Herne und Witten ist der Ausbildungskonsens Mittleres Ruhrgebiet, an dem der MAV beteiligt ist.

Die Einführung von KI (künstliche Intelligenz), Digitalisierung, Reformen in der Berufsbildung, der demographische Wandel, die Verbesserung des Übergangs von Schule in die Ausbildung (KAoA) – der Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren verändert und mit ihm die Berufsausbildung. Wohin der Weg führt und mit welchen aktuellen Entwicklungen sich Ausbildungsverantwortliche aktuell konfrontiert werden, darüber tauschen sich Ausbilderinnen und Ausbilder im Themenkreis Ausbildung des MAV aus.

Der MAV bietet InfoVeranstaltungen zu aktuellen Themen und fördert das Netzwerk. 

Unter www.zukunftsindustrie.de informiert der MAV zusammen mit den anderen Arbeitgeberverbänden über die Ausbildung in der Metall- und Elektro-Industrie. Lehrer finden hier Arbeitsblätter für den Technikunterricht, Eltern können sich über Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche informieren und Schüler/innen erhalten mittels einer Ausbildungsdatenbank freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze in der Region. Die Ausbildungsmöglichkeiten der Metall- und Elektro-Industrie werden anschaulich in Videos präsentiert und die jungen Leute können ihr Techniktalent testen.

Hochschule

Soest, Iserlohn, Lüdenscheid und Hemer, Hagen und Witten – die Hochschullandschaft im Märkischen Kreis und in der Umgebung sorgt für guten akademischen Nachwuchs und qualifizierte Fachkräfte für Sie. Der MAV unterstützt die Bildungsarbeit durch eigene Dozenten sowie gezielte Projekte für Studierende und so genannte Studienzweifler. Häufig können wir auch interessante Kontakte zwischen Theorie und Praxis anbahnen - morgen vielleicht auch zu Ihrem Unternehmen.

Eine innovative, praxisnahe Hochschullehre ist für den MAV ein wichtiges Anliegen. Er beteiligt sich deshalb an Honorarprofessuren an der Fachhochschule Südwestfalen (FH SWF), wo unter anderem Prof. Dr.-Ing. Klaus-Michael Mende im Lehrgebiet Industrial Engineering tätig ist. Als Verbandsingenieur ist er für Themen der Arbeitswirtschaft beim MAV verantwortlich. Auch unterstützt der MAV immer wieder wissenschaftliche Veranstaltungsreihen zu industrienahen Themen.

Seit einigen Jahren können sich Studierende in Nordrhein-Westfalen auf das von der Bundesregierung initiierte Deutschlandstipendium bewerben. Die Förderung zielt auf Bewerberinnen und Bewerber mit besonders guten Studienleistungen. Auch die Fachhochschule Südwestfalen und die private University of Applied Sciences Europe in Iserlohn vergeben jedes Semester Deutschlandstipendien. Die monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro im Monat ist für Stipendiatinnen und Stipendiaten mit besonders guten Studienleistungen. Der MAV finanziert vier Stipendien an der Fachhochschule Südwestfalen.

Weitere Infos: www4.fh-swf.de

Gut ausgebildete MINT-Absolventen, die ein Studium in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik absolviert haben, sind in der Metall- und Elektro-Industrie sehr gefragt, denn der Fachkräftemangel in der Branche steigt. Wer sich nicht zwischen Ausbildung oder Studium entscheiden will, für den kommt ein Verbundstudiengang infrage. Der MAV wirbt im Sinne seiner zahlreichen M+E-Mitgliedsunternehmen für dieses duale Studium, das Praxisphasen im Unternehmen mit den theoretischen Inhalten an der Hochschule vereint.

Weitere Infos: Das sind die Vorteile einer dualen Ausbildung. (zukunftsindustrie.de)

Eine Abschlussarbeit bei einem Unternehmen zu schreiben, kann für Studierende viele Vorteile haben: Sie erhalten nicht nur Einblicke in die Unternehmenspraxis, sondern häufig sind damit auch Praktikanten- oder Werkstudententätigkeiten sowie attraktive Berufsperspektiven nach dem Studienabschluss verknüpft. Arbeitgebern bietet sich die Möglichkeit, auf diesem Weg potenzielle künftige Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter kennenzulernen und in das Unternehmen einzubinden. Die Fachhochschule Südwestfalen kooperiert deshalb mit verschiedenen MAV-Mitgliedsunternehmen der Region. Betreut werden die Bachelor- und Masterarbeiten auf Basis firmenbezogener Themenstellungen von Prüferinnen und Prüfern der Fachhochschule.

Angesichts des Fachkräftemangels soll auch das Potenzial von Studienabbrecherinnen und -abbrechern gesichtet und durch passende berufliche Qualifizierungsmaßnahmen ergänzt werden. Das Projekt „SprungChance“ setzt hier an und hat das Ziel, zeitnah mit den so genannten Studienzweiflerinnen und Studienzweiflern eine notwendige berufliche Neu- oder Umorientierung anzugehen. Die Betroffenen sollen neue Chancen durch die Unterstützungsangebote der Kooperationspartner bekommen. Am Ende eines Beratungsprozesses haben die Kandidaten verschiedene Optionen, wie beispielsweise die Entscheidung für das bisherige oder ein alternatives Studium, eine Ausbildung oder ein Auslandsjahr.

Weitere Infos: www.sprungchance-mk.de

Weiterbildung

Bildung ist der Schlüssel zu Wohlstand und Zukunft. Mit unseren Qualifizierungsangeboten halten wir sowohl Beschäftigte als auch Bildungsverantwortliche auf dem Laufenden. So erhöht sich nicht nur die Chance des Einzelnen auf einen besseren Job, sondern auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unserer Mitgliedsunternehmen.

Vorträge, Workshops, Betriebsbesichtigungen und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen gehören zu den Weiterbildungsangeboten, die das vom Märkischen Arbeitgeberverband (MAV) gegründete Märkische Unternehmerforum (MUF) anbietet. Experten und Betriebspraktiker aus profilierten Unternehmen liefern spannende Einblicke in die unternehmerische Praxis. Die Veranstaltungen richten sich gezielt an Geschäftsführer und Führungskräfte der MAV-Mitgliedsunternehmen. Sie dienen insbesondere auch zum Netzwerken.

Arbeitgeber Südwestfalen e.V. (agsw) und das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) sind verschmolzen. Damit wurde das betriebliche Weiterbildungsangebot für die Unternehmen in Südwestfalen weiter verbessert, professionalisiert und zukunftsorientiert ausgerichtet. Wie schon von agsw angeboten, können Unternehmen beim BWNRW maßgeschneiderte Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden buchen. Dies gilt für alle Seminare aus dem landesweiten Katalog des BWNRW, die – individuell angepasst – auch als Inhouse-Seminare angeboten werden. Die Büros von BWNRW für Südwestfalen befinden sich an den MAV-Standorten in Hagen und Iserlohn. 

Weitere Infos: www.bwnrw-suedwestfalen.de.

Die Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne des MAV ist nicht nur kompetenter und verlässlicher Ausbildungspartner der heimischen Metall- und Elektroindustrie, sie bietet auch attraktive Weiterbildungsangebote an. Dazu gehören auch Umschulungen und Firmenseminare. Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter können, bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen, Bildungsgutscheine für Bildungsbedarfe aushändigen. Der Bildungsscheck soll Beschäftigte und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Beschäftigungs- und Wettbewerbsfähigkeit durch lebensbegleitendes Lernen zu verbessern. Interessierte Beschäftigte können für ihre berufliche Weiterbildung ebenso einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen wie die Betriebe, die im Rahmen ihrer Personalentwicklung geeignete Qualifizierungen für ihre Mitarbeiter benötigen.

Weitere Infos: Leistungen - Ausbildungsgesellschaft mbH Mittel-Lenne (abg-mk.de)

Junge Geflüchtete auf ihrem Weg in den Job unterstützen, für den deutschen Arbeitsmarkt qualifizieren und für den Industrieberuf begeistern - das ist das Ziel des Projekts „Berufliche Qualifikation von Flüchtlingen mit ergänzender Sprachförderung“, das der MAV 2016 im Märkischen Kreis initiiert hat. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen entsprechenden Aufenthaltsstatus (Duldung bzw. Bleiberecht) verfügen, um ihnen eine langfristige Perspektive zu eröffnen. In einem ersten Durchlauf konnten junge Männer aus Iserlohn und Umgebung erfolgreich für ein Praktikum in der Metall- und Elektro-Industrie qualifiziert und anschließend in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Anschließend wurde das Projekt auf Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis ausgeweitet und fand schon zum wiederholten Mal auch im Märkischen Kreis statt.

Video: www.mav-bildet-zukunft.de/weiterbildung/fluechtlingsprojekte-mit-sprachfoerderung.html

Partner

Ohne Netzwerk geht es nicht: Wir sind auf starke Partner und eine gute Zusammenarbeit zwischen den Institutionen im Bereich Bildung angewiesen. Eine gute Vertrauensbasis und langjährige erfolgreiche Kooperationen prägen unser Netzwerk. So können wir Ihren Anliegen wirkungsvoll Gehör verschaffen und sie gemeinsam umsetzen.

Der MAV arbeitet eng mit den Agenturen für Arbeit im Verbandsgebiet zusammen. In Projekten und als Kooperationspartner sind die Agenturen für Arbeit die ersten Ansprechpartner beispielsweise bei der Vermittlung junger Menschen in eine Ausbildung oder bei Kooperationen gegen den Fachkräftemangel.

Eine gut vernetzte Bildungslandschaft – so lautet das Ziel des Programms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), mit dem es Kommunen in ganz Deutschland ermöglicht werden soll, ein datenbasiertes Bildungsmanagement aufzubauen. 2017 schloss die Stadt Hagen dazu mit Bildungsakteuren vor Ort verbindliche Kooperationsverträge.

Über 140 Schulen und rund 220 Kindertageseinrichtungen befinden sich im Märkischen Kreis. Um sich im Bereich Bildung neu aufzustellen, hat der Märkische Kreis eine Kooperationsvereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen unterzeichnet, die ebenfalls den Aufbau eines Regionalen Bildungsnetzwerkes vorsieht. Ziel ist eine zukunftsfähige Bildungsregion, in der Menschen jeden Alters in Sachen Bildung bestmöglich gefördert werden. Dazu sollen möglichst alle regionalen Bildungsakteure miteinander vernetzt und Kooperationen angestoßen werden. Die Steuerung obliegt dem Lenkungskreis Regionales Bildungsnetzwerk MK.

Die Südwestfalen-Agentur bündelt die Kräfte von Wirtschaft und Politik zur wettbewerbsfähigen Positionierung der Region im Vergleich zu anderen Standorten. Dieser Prozess hat mit Gründung der Region Südwestfalen begonnen und wurde im Rahmen der Regionale 2013 besonders sichtbar. Die daraus entstandene Kultur des Miteinanders über Kreisgrenzen hinaus hat sich auf vielen unterschiedlichen Ebenen entwickelt und ist mitentscheidend für die erfolgreiche Region.

Weitere Infos: www.suedwestfalen-agentur.com

Das Jobcenter EN begleitet Arbeitssuchende im Ennepe-Ruhr-Kreis auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. Einer der Schwerpunkte liegt in der Unterstützung junger Menschen und benachteiligter Jugendlicher. Als Beratungsgremium steht dem Jobcenter der Arbeitsmarktbeirat zur Seite. Im Beirat wirken verschiedene Institutionen wie die regionalen Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften und der MAV mit.

Das Jobcenter Märkischer Kreis (MK) berät, fördert und qualifiziert Leistungsberechtigte von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld. Bei der Auswahl der Eingliederungsinstrumente und -maßnahmen, die für den (Wieder)einstieg in den Arbeitsmarkt geeignet sind, wird das Jobcenter von einem 16-köpfigen Beirat beraten, dem auch der MAV angehört.

Weitere Infos: www.jobcenter-mk.de/site/beirat

Die Fachhochschule Südwestfalen mit Sitz in Iserlohn und weiteren Standorten in Hagen, Meschede und Soest sowie dem Studienort Lüdenscheid ist eine ingenieurwissenschaftlich, informationstechnisch sowie betriebs- und agrarwirtschaftlich geprägte Hochschule. Kleine Studiengruppen und persönliche Betreuung, das ist das Erfolgsrezept der Fachhochschule Südwestfalen. Eine hervorragende Ausstattung, moderne und zukunftsweisende Studiengänge, die immer wieder Spitzenplätze beim CHE-Hochschulranking belegen. MAV und Fachhochschule arbeiten eng zusammen.

Weitere Infos: www.fh-swf.de

Die SIHK vertritt die Interessen der Gewerblichen Wirtschaft ihres Bezirks (Hagen, Märkischer Kreis sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis ohne Witten und Hattingen). Mitglieder der Industrie- und Handelskammer sind alle Gewerbetreibenden aus Industrie, Handel, Verkehr, Banken, Versicherungen und Dienstleistungen. Aufgaben der SIHK sind die Vertretung der Gesamtinteressen der Wirtschaft, Gestaltung hoheitlicher Aufgaben sowie Einzelberatungen und Dienstleistungen. Hier, aber auch in der Nachwuchsförderung arbeiten MAV und Kammer eng zusammen.

Weitere Infos: www.sihk.de

Seit 1994 bietet die agentur mark in Hagen kompetente Dienstleistungen in den Feldern Arbeit, Bildung und Unternehmensentwicklung. Sie bindet Akteure und Kompetenzen, entwickelt Strategien und Projekte und fördert Kooperationen und innovative Vorhaben. Der Beirat „Beschäftigungsfähigkeit & Moderne Arbeit“ der Agentur ist für arbeitsmarktpolitisch relevante Themen zuständig und versteht sich als Initiator für entsprechende regionale Aktivitäten. Die agentur mark arbeitet in allen Bereichen eng mit Partnern aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und öffentlicher Hand der Märkischen Region zusammen. Der MAV ist ihr Gesellschafter.

Weitere Infos: www.agenturmark.de

Um ehemaligen Strafgefangenen nach ihrer Entlassung die Rückkehr in den Alltag und die Eingliederung in die Gesellschaft zu erleichtern, wird die Justizvollzugsanstalt Iserlohn von einem Anstaltsbeirat beraten, der sich den Abbau von Vorurteilen zum Ziel gesetzt hat. Die Mitglieder des Beirats, zu denen auch der MAV gehört, wirken bei der Gestaltung des Vollzuges mit und unterstützen die Anstalt durch Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Sie können auch Wünsche und Anregungen von Inhaftierten entgegennehmen und sich über die Unterbringung, Beschäftigung, Verpflegung, medizinische Versorgung oder andere Bereiche der JVA informieren. Vorstandsvorsitzende des Beirates ist MAV-Bildungsreferentin Annette Tilsner.

Weitere Infos: www.jva-iserlohn.nrw.de

2011 haben sich regionale Unternehmen sowie regionale Bildungspartner im Verein Technikförderung Südwestfalen e.V. zusammengeschlossen. Ziel des Vereins ist es, junge Menschen für Technik und technische Berufe zu begeistern und attraktive Angebote zur Technikförderung zu schaffen.

Der Verein ist Träger der zdi-Netzwerke technik_mark und Ennepe-Ruhr sowie des Technikzentrums Südwestfalen in Lüdenscheid und des Technikzentrums Hagen.

In diesen Strukturen kann er Unternehmen und Schulen dezentrale und zentrale Angebote unterbreiten. Lernorte können hierbei Unternehmen, Schulen, Hochschulen sowie die Technikzentren sein. Mehr Infos unter: www.technikfoerderung.de

Ansprechpartner

Annette Tilsner
Bildungsreferentin

Geschäftsstelle Iserlohn
Tel.: 02371 82915
E-Mail:
tilsner(at)mav-net.de


Dr. Andreas Weber
Pressesprecher,
Leitung

Geschäftsstelle Iserlohn
Tel.: 02371 82915
E-Mail:
weber(at)mav-net.de