Eine Beschäftigung mit diesem Thema ist auch betriebswirtschaftlich wichtig, denn “Fluktuation kostet bares Geld”, sagte Workshop-Leiterin Daniela Kreklow. Deutlich wurde im Austausch mit den Teilnehmern unter anderem die wichtige Rolle von Führungskräften im Onboarding-Prozess.
Erst die Prozesse, dann die Software
Wichtigste Erkenntnis des Tages war, dass digitale Lösungen nicht die Auseinandersetzung mit den eigenen Prozessen ersetzt. Wenn das Onboarding nicht “gelebt” wird, nützt auch die beste Technik nichts.
Daniela Kreklow benannte konkrete Einsatzfelder für Software-Lösungen, etwa FAQ-Anwendungen oder die Verwaltung des gesamten Onboarding-Prozesses. Allerdings bestätigten die Teilnehmer immer wieder die große Bedeutung auch des Faktors Mensch. Das Onboarding scheitert, wenn Versprechen aus dem Bewerbungsgespräch im Alltag nicht eingehalten werden. “Den Worten”, so Daniela Kreklow, “müssen auch Taten folgen.”
Die nächste Veranstaltung der Workshop-Reihe findet am 25. Februar in der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne des MAV statt. Das Thema ist dann: Wissensmanagement und Personalentwicklung.
Das Zukunftszentrum KI NRW wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

