Reformen sind notwendig
Der Kanzler beschrieb eine herausfordernde wirtschaftliche Lage – was sich mit der Sicht seiner Zuhörer natürlich voll und ganz deckte. Er mahnte genau die strukturellen Reformen an, die alle von ihm erwarten, insbesondere der Mittelstand in Deutschland.
„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer sind frustriert und enttäuscht über die mangelnde Reformfähigkeit der Politik“, hatte der Präsident von unternehmer nrw, Arndt G. Kirchhoff, zuvor angemerkt. Deutschland habe jahrelang Reformen verpasst, sei stattdessen Jahr für Jahr teurer, langsamer und verkrusteter geworden und deshalb heute als Wirtschafts- und Industriestandort international nicht mehr wettbewerbsfähig. Nach seinen Worten steht die Bundesregierung vor der Herausforderung, die Versäumnisse der letzten beiden Jahrzehnte grundlegend zu korrigieren.
Positive Impulse auf Landesebene
Zur Landesregierung sagte er, die habe nun endlich zwei wichtige Schritte zum Bürokratieabbau eingeleitet. Ausdrücklich begrüße er den Kabinettsbeschluss mit dem Versprechen zum radikalen Abbau von Berichtspflichten für Unternehmen. Die Straffung und Digitalisierung von Genehmigungsverfahren durch die geplanten Änderungen im Landesnaturschutzgesetz nannte Kirchhoff „ein wichtiges Signal“.
Auch der MAV nutzte vor Ort die Möglichkeit, mit Vertretern der Politik ins Gespräch zu kommen. So konnten sich MAV-Geschäftsführer Özgür Gökce, der stv. Vorsitzende Fabian Schmidt und Thomas Hoell, Prokurist bei der C.D. Wälzholz GmbH & Co. KG sowie Mitglied des Tarifpolitischen Beirats im MAV, unter anderem mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur austauschen.


