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Aufwand für 3G am Arbeitsplatz belastet Betriebe

- Verband

"Die eingeführten 3G-Regelungen führen zu großem bürokratischen Mehraufwand in den Betrieben. Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten täglich kontrollieren und die Kontrolle regelmäßig dokumentieren. Beschäftigte, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen täglich einen negativen Coronatest vorlegen. Dies stellt den Arbeitgeber auch vor die Aufgabe, die Zulässigkeit einzelner Testnachweise zu überprüfen. Es liegt auf der Hand, dass kleine Betriebe von den neuen Anforderungen vor besondere Herausforderungen gestellt werden. Auch wäre mehr Zeit für die Vorbereitung wünschenswert gewesen.

Zentrale Bausteine zur Bekämpfung der Pandemie bleiben aus unserer Sicht eine sehr hohe Impfquote sowie flächendeckende und zügige Auffrischungsimpfungen. Die Impfung dient dem eigenen Schutz und auch dem der Mitmenschen. Für die weitere Corona-Bekämpfung fordern wir, dass es nicht dauerhaft zu einer überproportionalen Belastung des Arbeitsplatzes kommt, der im Verlauf der Pandemie nie ein überdurchschnittlicher Infektionstreiber war. Es geht nicht an, dass die Politik die Problemlösung der Corona-Krise auf dem Rücken der Wirtschaft austrägt.“

Horst-Werner Maier-Hunke, Vorsitzender des MAV. 

Horst-Werner Maier-Hunke