Zum Hauptinhalt springen

Austausch über den Fachkräftemangel und die Wirtschaftslage

Die Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoğlu (CDU) hat die Ausbildungsgesellschaft (ABG) des Märkischen Arbeitgeberverbandes (MAV) besucht.

Fabian Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter der FR. u. H. LÜLING GmbH & Co. KG Stahldrahtwerk und stellv. Vorstandsvorsitzender des MAV, Özgür Gökce, Geschäftsführer des MAV, sowie Prof. Dr. Klaus-Michael Mende, Geschäftsführer der ABG, begrüßten Frau Ataoğlu in der Ausbildungsgesellschaft des Verbandes in Iserlohn-Letmathe, um sich über die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie den Fachkräftemangel in der Region auszutauschen.

Tijen Ataoğlu bestätigte, dass jetzt schneller mehr passieren müsse. “Die Erwartung, dass in den ersten 100 Tagen der Bundesregierung alle Probleme gelöst werden könnten, ist nicht realistisch. Lassen Sie uns gemeinsam die ersten sechs Monate abwarten.” 

Fabian Schmidt unterstrich die Notwendigkeit von schnellen Lösungen für die Wirtschaft. Der versprochene ,,Wachstumsbooster‘‘ für die Unternehmen sei im Ansatz zwar richtig, "jedoch muss es bei den Unternehmen auch ankommen“. 

Özgür Gökce skizzierte die weiterhin schwierige wirtschaftliche Lage. „Die Unternehmen haben mit einer Herbstbelebung gerechnet, diese wird aber nicht eintreten. Das ist frustrierend für die Unternehmen und belastet damit den Arbeitsmarkt, weil Personal abgebaut werden muss‘‘. Die Arbeitslosenzahlen steigen weiterhin in der Region. 

Trotz der aktuellen Situation werden dringend Fachkräfte und Auszubildende gebraucht. Daher betreibt der Märkische Arbeitgeberverband mit seiner Ausbildungsgesellschaft in Iserlohn-Letmathe und Plettenberg hochmoderne Ausbildungseinrichtungen für seine Mitgliedsunternehmen. ,,In unterschiedlichen Berufsbildern der Metall- und Elektroindustrie konnten bereits mehrere tausend Auszubildende für die heimische Industrie zu Fachkräften ausgebildet werden‘‘, gab Prof. Mende an. 

Tijen Ataoğlu war beeindruckt von der hochwertigen Ausstattung der Bildungseinrichtung und würde diese gerne für eine Projektidee für benachteiligte Jugendliche nutzen.  

Alle Beteiligten waren sich einig, dass Qualifizierung der Schlüssel zum Erfolg ist. Daher dürfe es nicht zu Mittelkürzungen für den Erwerb beruflicher Qualifikationen kommen. Entsprechende Hinweise und Forderungen wurden der Bundestagsabgeordneten für ihre Gespräche in ihren Gremien mitgegeben. 

Eine kontinuierliche Fortführung des wirtschaftspolitischen Austausches wurde vereinbart, damit die Anliegen der regionalen Unternehmen in Berlin wahrgenommen werden.